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Facebook führt Conversion Tracking ein

Für Werbeschaltende auf Facebook gibt es eine Neuerung, die einen Mehrwert in Hinblick auf die Messung der KPIs mit sich ziehen wird: Das Conversion Tracking für Facebook Ads.

Unter Conversion Tracking versteht man die Analyse von Benutzeraktionen auf einer Website, indem überprüft wird, ob ein Besucher eine bestimmte gewünschte Aktion durchführt. Diese gewünschten Aktionen können z.B. ein Einkauf im Online Shop, die Bestellung eines Newsletters oder eine Registrierung sein. Welche Benutzeraktionen durch das Facebook Conversion Tracking überprüft werden können, lässt sich diesem Screenshot entnehmen:

Bildschirmfoto: Besuchsaktionspixel

Für diejenigen, die Facebook Ads schalten, bedeutet das Folgendes: Der Werbeschaltende kann nun nicht nur sehen, dass der User über die Ad auf seiner Website gelandet ist, sondern genauestens seine Aktionen tracken. Für die Erstellung von Ads kann das sehr wichtig sein. Angenommen man verfolgt das Ziel, durch die Ad möglichst viele Online-Bestellungen zu gewinnen: dank Conversion Tracking kann man überprüfen, ob dieses Ziel erreicht wurde oder ob die Benutzer beispielsweise die Website nach Klicken der Ad wieder verlassen und diejenigen, die den Online-Shop nutzen, von einer anderen Website kommen. Dieses Verfahren bietet nicht nur Aufschluss über die Erstellung von Werbeanzeigen, sondern ist auch hilfreich für die Definition der Zielgruppe und somit das Targeting bei Facebook.

Facebook schreibt auf dem Facebook Studio Blog, dass vergangene Studien ergeben haben, dass Conversion Tracking das Budget, das in Werbeanzeigen investiert wird, um 40% minimieren kann.

Eine Step-by-Step-Anleitung, wie man Facebook Conversion Tracking aktiviert, wird von Facebook zur Verfügung gestellt:

„Conversion measurement is currently available in power editor, the ads manager, and to API partners. Here’s how to get started:

  1. Click on the conversion tracking tab in power editor in Chrome (www.facebook.com/ads/manage/powereditor/) or on the conversion tracking link on the left hand nav in ads manager (www.facebook.com/ads/manage)
  2. Create your conversion tracking pixel(s) and implement it on your conversion page(s)
  3. Once the pixel has been placed on your website, create ads and select “track conversions on my website for this ad”
  4. Set a budget and choose optimized CPM to deliver the ad to people most likely to convert” (Quelle: Facebook Studio Blog)

Die neue Funktion wird sich für Werbeschaltende sicherlich als nützlich herausstellen. Speziell für Werbeschaltende aus den Bereichen E-Commerce oder dem Einzelhandel ergeben sich große Vorteile. Die Messung des ROI wird einfacher gestaltet und die Definition der Zielgruppe kann klarer stattfinden. Somit zieht Conversion Tracking eine Optimierung des gesamten Ad Managements mit sich.

Ist Deutschland ein Social-Media-Entwicklungsland?

Zwei aktuelle Studien belegen, dass es hierzulande in Sachen Social-Media noch einiges zu tun gibt. So untersuchte Cision die Medienkompetenz von Journalisten. In Sachen Social Media schneiden die deutschen Redakteure und Reporter im Vergleich zu ihren internationalen Kollegen schlecht ab.

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Untersucht wurde das Engagement, die Praxis, die Kenntnisse und die Haltung in Sachen Social-Web. Dazu maßen die Analytiker unter anderem die Zeit, die täglich für Social Media verwendete wird, die Follower-Zahlen, die Art der verwendeten Social Media-Tools und die Haltung zu Social Media in Bezug auf die Veränderung des Berufsfelds. „Vor allem ältere Journalisten in Deutschland befürchten negative Auswirkungen auf ihre Arbeit. In diesem Segment stellen wir keine produktive Teilnahme in sozialen Medien fest. Wenn die Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen weniger werden, wird Deutschland einen höheren Platz einnehmen. Momentan orten wir aber große kulturelle Schwierigkeiten“, zitiert Lead Digital Falk Rehkopf, Geschäftsführer von Cision Deutschland.

Nach Ländern aufgeschlüsselt landete Kanada auf dem ersten Platz gefolgt von den USA und Großbritannien. Deutschland erreichte lediglich Position acht.

In einer zweiten Studie befragte die Strategieberatung Michael Caine zusammen mit der Universität St. Gallen 100 Executives aus großen Unternehmen. Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass 80 Prozent aller Teilnehmer unter Social Media „Dialog & Interaktion“ verstehen, allerdings die meisten Angebote und Prozesse in der Praxis nur in Einzelfällen auf Dialog ausgerichtet seien.

Zudem gibt es immer noch massive Probleme beim sinnvollen Einsatz von Funktionierenden KPIs: „92 Prozent der befragten Executives geben an, dass sie den Beitrag von Social Media zu klassischen Unternehmenszielen nicht genau messen können“, erläutert Conrad Caine, Gründer und Geschäftsführer der gleichnamigen Agentur. Seine Studie kommt zu dem Schluss, dass die meisten ROI-Berechnungen in Unternehmen auf Annahmen und relativ schwachen Bezugsgrößen beruhen würden.

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Als einer der drückendsten Probleme identifizierten die Analysten, dass die Companys jetzt erst damit beginnen würden, Social Media in die eigenen Geschäftsprozesse zu integrieren. Zudem würden in nur in den seltesten Fällen Ergebnisse realisiert, „die auf harte Businessziele einzahlen“.

Zur noch immer niedrigen Nutzung und Akzeptanz von Facebook, Twitter & Co. haben vor allem die Cision-Experten eine dezidierte Meinung. „Es liegt nahe, dass es in Deutschland größere soziale und technische Barrieren gibt, die erstmals durchbrochen werden müssen, bevor eine breitere Social Media-Adaption für Nutzer und Journalisten möglich ist“, so die Marktforscher.

Ob für Journalisten, Unternehmer, Social-Media-Manager oder normale Nutzer gilt also: Es gibt noch viel zu tun.

Minilytics: Einsteiger Tool für Facebook-KPIs

Es ist wohl längst schon eine der abgegriffenen Plattitüden in Sachen Social Media Management und Facebook. Aber es ist so wahr: Je besser Sie Ihre Fans kennen, desto passgenauer können Sie sie ansprechen und mit dem Content beliefern, den sie wirklich wollen.

Minilytics

Die beste Möglichkeit mehr über die eigene Situation im Social Web zu erfahren ist der Einsatz einer anständigen Profi-Analyse, wie sie unser gridmaster bietet. Allerdings gibt es auch ein paar solide Einsteiger-Tools, die wirklich nicht viel können, aber einen guten ersten Einstieg in das Thema garantieren. In diese Kategorie fällt das neue Minilytics von PageLever.

Der kostenlose Dienst kennt die Antworten auf die Frage: Wann man am besten einen Post absetzen soll, wie hoch die eigene Facebook-Reichweite ist, was für die eigenen Bedürfnisse der beste Post-Typus ist, wer die eigenen Fans sind.

Wie gesagt, das sind keine Profi-KPIs. Doch Minilytics ist ein kleines, aber feines Tool für Einsteiger in die Facebook-Analyse.

Auf einen sehr wichtigen Punkt weist Allfacebook noch hin: „Wer Minilytics genutzt hat, sollte unbedingt drauf achten, der Anwendung wieder die eingeräumten Berechtigungen zu nehmen. Einem externen Anbieter “Page Management” Rechte zu geben ist unserer Meinung nach nicht ganz ungefährlich. Niemand kann garantieren, dass die Page dort genauso gut geschützt ist wie bei Facebook selbst.“

Social Media in dt. Unternehmen: Mehr Budget, mehr Regeln, zu wenig Kennzahlen

Der höchste Liebesbeweis, den das Top-Management für eine Abteilung in der freien Wirtschaft aussprechen kann, ist eine Erhöhung des Budgets. So gesehen nimmt der Stellenwert von Social Media in deutschen Unternehmen massiv zu. Denn mittlerweile verfügen 39 Prozent aller einheimischen Unternehmen über ein eigenes Budget für Facebook, Twitter & Co. Im vergangenen Jahr waren es nur 17 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie („Social Media Governance“) der Uni Leipzig zusammen mit der Fink & Fuchs Public Relations AG und dem Magazin Pressesprecher.

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Weitere gute Nachricht: Zwei Drittel der Befragten weisen weiter steigende Mittel aus. Diese Zahlen sind wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass auch das Bekenntnis des Top-Managements von 48 auf 69 Prozent zu Social Media steigt.

„Mittlerweile setzen 72 Prozent der befragten Organisationen Social Media aktiv für ihre Kommunikationsarbeit ein und 20 Prozent planen dies oder nutzen Social Media passiv. In jedem zweiten Fall gibt es dafür mittlerweile klar definierte Zuständigkeiten und Kooperationsstrukturen“, heißt es in der Studie.

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Allerdings scheinen die meisten Firmen große Probleme bei der Kontrolle und Evaluierung ihrer Social-Aktivitäten zu haben. „Nahezu acht von zehn Befragten geben an, keine spezifischen Social-Media-Kennzahlen zu verwenden“, heißt es in der Studie. „In größerem Maß findet man Kennzahlen nur in sehr aktiven Organisationen und in solchen mit langjähriger Social-Media-Erfahrung.“

Zudem komme die Untersuchung zu der Erkenntnis, dass in Behörden und Non-Profit-Organisationen weniger Kennzahlen vorhanden sind, als in Unternehmen. „Die übergreifende Steigerung zum Vorjahr um 8 Prozentpunkte darf daher nicht über den inhaltlichen Nachholbedarf hinweg täuschen. Die Organisationen, die bereits ihre Social-Media-Aktivitäten evaluieren, weisen unterschiedliche Typen der Social-Media-Evaluation auf. 79 Prozent lassen sich dem Typus sporadischer und subjektiver Evaluation zuordnen, 13 Prozent verwenden einzelne Social-Media-Werte und 8 Prozent Social-Media-Kennzahlensysteme.“

Für die Studie wurden 860 Kommunikationsverantwortliche und Pressechefs deutscher Unternehmen und Organisationen befragt. Zusammengefasst lässt sich sagen: Social Media in deutschen Unternehmen: Mehr Budget, mehr Regeln, zu wenig Kennzahlen.

>> siehe auch Focus.de

Erfolgreiches Facebook Marketing: Wie wichtig ist Display-Werbung für Marken?

Es ist eine Kernfrage in der Social Media-Strategie vieler Marketing-Experten: Funktioniert Werbung auf Facebook? Sollten die Anzeigen und Kampagnen nicht wirklich ihre Ziele erreichen, hätten viele Unternehmen bereits sehr viel Geld versenkt.

Wie gut eine Kampagne tatsächlich funktioniert, ließe sich mit den richtigen Parametern (KPIs) und dem richtigen Social Media Measurement leicht feststellen. Trotzdem herrscht noch immer eine große Unsicherheit.

Losgetreten wurde die Diskussion von General Motors, die vor wenigen Wochen bekanntgaben, ihren zehn Millionen Dollar schweren Werbedeal mit Facebook aufzukündigen und sich stattdessen lieber auf kostenlose Marketing-Anstrengungen innerhalb des Networks zu konzentrieren.

Laut CNet gibt GM für Facebook-Marketing insgesamt rund 40 Mio. Dollar aus, wovon zehn Millionen auf Display-Werbung entfielen. Die restlichen 30 Mio. fließen in den Betrieb von sonstigen GM Facebook-Seiten. Dieses Geld landet nicht direkt in den Kassen von Facebook. Das Network hat also ein Interesse, den Anteil an Display-Werbung zu steigern.

Zudem gehört die Display-Werbung noch immer zu einem wichtigen Baustein der meisten  der Social Media-Strategien.

In Anbetracht dieser Ausgangslage veröffentlichte Facebook – in Zusammenarbeit mit Comscore – eine Studie, die die Marketing-Manager beruhigen könnte. Denn die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass sich Werbung innerhalb des Netzwerkes doch lohnen würde.

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Analysiert wurde eine Starbucks-Werbekampagne, die bei Facebook erfolgreicher gewesen sein soll, als in anderen Onlinemedien. Starbucks-Fans sollen demnach besonders empfänglich für Anzeigen der Marke gewesen sein. „Vier Wochen nach der Werbung hätten sie ihre Einkaufshäufigkeit bei Starbucks um 38 Prozent gesteigert. Bei Facebook-Fans des US-Einzelhändlers Target und deren Freunden hätte eine Kampagne die Einkäufe um 21 Prozent gesteigert“, erklärt Golem.de die Studie.

Die Studie zeigt, dass Display-Werbung tatsächlich ein interessanter Baustein in der eigenen Social Media Strategie sein kann. Viel wichtiger ist allerdings, dass es den Marken gelingt, ihre Kunden und Fans zu begeistern und zu aktivieren: Ein kompetentes und erfahrenes Social Media Team!

Unsere Consulting-Unit hat innerhalb der letzten 5 Jahre viele erfolgreiche Social Media-Strategien für B2B- und B2C-Brands entwickelt und managed aktiv Social Media Budgets für lokale, nationale und globale Marken. Dabei konnten wir immer wieder feststellen, dass ein überdurchschnittlich erfolgreiches Facebook-Marketing nur durch ein hochgradig engagiertes Team realisiert werden kann: Account-Manager, Community Manager, Redakteur, Kampagnen-Planer-/Manager und Konzepter fahren gemeinsam die größten Erfolge ein. Die Passion für Social Media sollte jeder Einzelne schon mitbringen, das Verständnis für Social Media-Mechaniken vor dem Hintergrund der Markenführung lernt man bei uns.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

Social Media Marketing & Monitoring: 10 KPIs für HR, Recruiting & Employer Branding

Social Media und Personal-Management: Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, ist dies eines der kommenden Boom-Themen der nächsten Monate. Denn auf einmal beschäftigen sich immer mehr Blogger und Fachmedien damit. So las ich kürzlich erst bei Futurebiz.de: „Facebook, Twitter und zuletzt auch Pinterest werden zunehmend auch von Personalmanagern eingesetzt, um junge Talente zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. Wen wundert es, wo doch der Fachkräftemangel sich nicht mehr nur auf Ingenieure, IT und Pflegekräfte beschränkt, sondern mit der bevorstehenden Überalterung der Bevölkerung die Wachstumschancen der Deutschen Wirtschaft massiv bedroht.“

Zudem befragte mich Werben & Verkaufen gerade dazu. Aus meiner und ethority’s Sicht ist in Sachen HR und Social Media vor allem der Measurement- / Monitoring-Aspekt interessant und noch kaum beleuchtet. Denn genauso wie bei den SM-Kampagnen der meisten Unternehmen fehlt es auch in diesem Bereich an den nötigen KPIs, um überhaupt den Erfolg und die Reichweite einzelner Employer Branding- und Recruiting-Kampagnen zu messen.

Woran bemisst sich also der Erfolg von Social Media-Maßnahmen im HR-Bereich?

Welches sind eigentlich die relevanten Kennzahlen bzw. KPI’s für die Erfolgsmessung von Social Media Maßnahmen im HR & Employer Branding?

Die KPIs sind im ersten Schritt ähnlich wie bei einem Markenmonitoring:

1. Buzzvolumen – Wie oft wird HR zu meinem Unternehmen besprochen?

2. Share of Voice – Werden andere Unternehmen häufiger zu dem Thema aufgegriffen?

3. Beliebtheit der Employer Brand – Mit welcher Sympathie, Begeisterung und Intensität sprechen die Nutzer über das Unternehmen als Arbeitgeber?

4. Sentiment zur Employer Brand innerhalb der einzelnen Social Networks, Foren, Blogs – Wie positiv oder negativ sprechen die Nutzer auf LinkedIn, XING, Facebook?

5. Social Referrals der Mitarbeiter – Empfehlungen offener Stellen in eigenen Social Networks – Wo, wie häufig und mit welchem Erfolg werden offene Stellenangebote von Mitarbeitern verbreitet?

6. Nutzerzahlen von HR- oder Recruiting-Apps für Jobangebote

7. Zahl der Follower-/Fan’s bei speziell eingerichteten HR-Twitteraccounts, -Facebook-Pages bzw. HR-Channels

8. Reichweite der einzelnen HR-Kampagnen

Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media-Aktivitäten an den Hard Facts wie

9. Quantität (CV-Uploads Total) und

10. Matches – Qualität der eingehenden Bewerbungen – Anzahl der auf die Stelle passenden Bewerber

messen.

Sind die Kriterien andere als etwa im Marken- oder Produkt-Bereich?

Wie bereits erwähnt verwendet man natürlich sehr viele identische Kennzahlen, die auch für den Marken- oder Produkt-Bereich herangezogen und auf die Employer Brand angewendet werden. Dabei gilt natürlich, dass die Datengrundlage eine andere ist und man hier nicht ohne Weiteres mit der einfachen Nennung des Unternehmens etwas anfangen kann. Für das „Wo“ und „Wie“ ist hier der Kontext entscheidend, in dem das Unternehmen thematisiert wird. Neben diesen Kennzahlen sind aber auch „weiche“ Kriterien zu definieren, die in enger Abstimmung mit dem Unternehmen und speziell auf die Kampagne zugeschnitten werden.

Kann man diesen Erfolg messen: Welche Tools stehen Unternehmen zur Verfügung?

Neben der Kennzahlen ist es auch wichtig, marktforscherisches Methodenwissen einfließen zu lassen, um etwa die Stärken und Schwächen als Arbeitgeber auszulesen, Wünsche und Erwartungen von potentiellen Bewerbungen herauszufinden und somit die richtigen Ansatzpunkte für eine digitale HR-Strategie zu finden. Dafür ist ein Social Media Monitoringtool wie der gridmaster sehr nützlich: Das Tool liefert KPI’s für den HR-Bereich und dient als Analyseinstrument für Kampagnen und Aktivitäten auf Facebook, Twitter, LinkedIn, XING und den dortigen Alumni-Netzwerken, sowie auch speziellen, thematisch relevanten Blogs, Foren und Communities.

gridmaster Social Media KPI Dashboard - HR & Employer Branding

gridmaster Social Media KPI Dashboard – HR & Employer Branding

Mit dem gridmaster werden Kennzahlen zum Erfolg der Aktivitäten auf den Networks erhoben oder aber auch speziell auf Social Media angepasste Job Postings ausgewertet und das Talent-Screening in der gesamten digitalen Welt durchgeführt.

Was müssen Unternehmen von Anfang an bedenken, um die richtigen Ergebnisse zu ihren Social Media Maßnahmen messen zu können?

Jedes Unternehmen muss sich von Beginn an im Klaren darüber sein, welche Ziele es mit Social Media erreichen will. Ebenso ist es wichtig, welche Plattformen relevant sind, welche Zielgruppen man ansprechen möchte und welche Themen wo gespielt werden. Insgesamt ist dabei auch immer zu bedenken, dass eine Social Media Maßnahme keine sofortige Auswirkung auf beispielsweise Umsatz oder – um beim Thema HR zu bleiben – auf die Bewerberzahl haben muss. Maßnahmen in Social Media sind langfristig anzusetzen und werden bei stetigem Engagement auch den gewünschten Erfolg bringen. Neben der Analyse-Technologie haben wir in den letzten Jahren auf den Bedarf des Marktes reagiert und eine Consulting-Unit mit Analysten, Planern und Community-Managern geschaffen, um für unsere Kunden und Partner die richtigen Strategien und Maßnahmen aus den Analysen abzuleiten. Zum Erfolg führen schließlich auch hier die richtigen Mechaniken und das nachhaltige Community Management, um z.B. mit Empfehlungen (sog. Social Referrals) der Community-Mitglieder, an die idealen Kandidaten zu kommen.

Wie ich aber auch der W&V sagte. An Ende des Tages zählt nur eines: „Letztendlich wird jeder HR-Manager die Social Media Aktivitäten an den Hard Facts wie Qualität und Quantität der eingehenden Bewerbungen messen.“

Social Media Status Quo in deutschen Unternehmen – Hoffnung vs. Realität – KPIs?

Gute Zahlen, schlechte Zahlen: Zwei aktuelle Studien ermöglichen erstmals einen ganz sinnvollen Überblick über den Stand der Social Media-Bemühungen in deutschen Unternehmen.

So kommt der Branchenverband Bitkom zu dem Ergebnis, dass 47 Prozent der rund 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland Facebook, Twitter oder Blogs nutzen. „Die Zahl klingt erst einmal nicht schlecht“, schreibt Netzökonom Holger Schmidt. Er schränkt aber auch ein. „Wie wenig ernst die Unternehmen Social Media immer noch nehmen, zeigt die personelle Ausstattung“. Denn die Umfrage kam auch zu dem Schluss, dass 80 Prozent der Unternehmen ihr Social-Media-Management lediglich ein oder zwei Mitarbeitern überlassen.

Social Media Campaign - The Big Idea

Social Media Campaign - The Big Idea

„Besonders schlecht ist die Personalausstattung in der Industrie, noch vergleichsweise gut bei den Dienstleistern“, schreibt Schmidt. Was am meisten fehlt, ist eine klare Organisationsstruktur und das Fehlen jeglicher Ziele bzw. klarer Key Performance-Indikatoren (KPIs). „Zwei Drittel der Befragten haben auch keine festen Ziele definiert, was erreicht werden soll. Sogar im krassen Widerspruch zum Mitteleinsatz steht die Erwartungshaltung: Fast 90 Prozent der Großunternehmen gehen von einer steigenden Bedeutung der sozialen Medien aus.“

Vor allem das Fehlen von KPIs dürfte sich schon bald zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Denn nur mit klaren Indikatoren, mit denen sich Erfolg und Wirkung von Social Media-Kampagnen messen und analysieren lassen, kann auch anständig und seriös der Return on Investment (ROI) ermittelt werden. Unabdingbar hierfür ist logischerweise auch ein solides Social Media Monitoring, welches auch die entsprechenden KPIs (gridmaster KPI Dashboard) auswertet.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Wie groß der Nachholbedarf in diesem Bereich innerhalb der deutschen Wirtschaft noch ist, zeigt die neue Untersuchung „Turning Buzz into gold“ der Unternehmensberatung McKinsey & Company. Denn nur 37 Prozent der Unternehmen, die via Facebook, Twitter und Blogs kommunizieren, haben KPIs (Key Performance-Indikatoren) für ihren Social Media-Einsatz festgelegt. Lediglich 20 Prozent messen den Return on Investment.

Die Hoffnungen, die mit dem Social Media-Einsatz verbunden sind, sind dennoch sehr groß. Denn 71 der 200 befragten Unternehmen spekulieren auf ein „signifikantes Gewinnpotenzial“.

Allerdings sind die meisten Firmen bei ihrem Status Quo realistisch. So glauben nur zehn Prozent der deutschen Unternehmen, dass sie mit ihren jetzigen Social Media Aktivitäten ihr Ergebnis steigern können.

Die Lösung: Die Unternehmen müssen in Manpower und Monitoring investieren. Denn nur so können die jeweiligen Aktivitäten gesteigert und deren Erfolg gemessen werden.

Neue Studie belegt ROI von Social-Media-Kampagnen

Es hat viele Jahre gedauert, aber so langsam kommt die Tatsache, dass man durch Social Media durchaus einen positiven Return on Invest zu erzielen kann, auch in den höchsten Chefetagen an. Und das trotz der manchmal hohen laufenden Kosten.

Eine Befragung von Senior Executives aus dem Februar dieses Jahres, die  von der PulsePoint Group und dem Economist Intelligence Unit durchgeführt wurde, kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die eine aktive Social-Media-Präsenz aufgebaut haben, ein viermal höheren Resturn on Invest erzielen können, als Companys deren Social Network-Engagement nur niedrig oder gar nicht vorhanden ist.

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Quelle: eMarketer.com

Die weiteren Ergebnisse dürften vor allem den Vertrieb der meisten Unternehmen freuen. Denn die  amerikanischen Manager hoben insbesondere die positiven Verkaufseffekte von Social Media heraus. So sagten 84 Prozent der Befragten, dass die Social-Media-Kampagnen die Effektivität ihrer Marketing- und Verkaufs-Bemühungen gesteigert hätten.

81 Prozent gehen sogar noch einen Schritt weiter und gaben an, dass sie mit Hilfe von Twitter, Facebook & Co. ihre Marktanteile steigern konnten.

Das Erstaunliche: Den Konsumenten scheint vor allem wichtig zu sein, dass die Social-Media-Angebote der Unternehmen ihnen genügend Platz einräumen, um mit den Firmen zu sprechen. Die Manager beobachten immer dann einen positiven Effekt von den Social-Media-Plattformen auf den Verkauf, wenn die Kommunikation bei Facebook oder Twitter besonders intensiv war. Dabei ist es sogar gar nicht so wichtig, ob die Kundengespräche eher positiver oder negativer Natur waren.

Klingt alles nach eitel Sonnenschein. Es gibt aber auch ein ABER. Viele der Senior Manager beklagen, dass es noch immer keine standardisierten Messmethoden für die unterschiedlichen Social-Media-Kennzahlen gibt. Da haben die US-Manager teilweise recht.

Ich bin sogar davon überzeugt, dass dies noch ein paar Jahre so bleiben wird. Allerdings gibt es Mittel und Wege, dieses Dilemma zu lösen. Mit einem intelligenten Monitoring-Dashboard, wie wir es anbieten, lassen sich die wichtigsten KPIs immer auf einen Blick erfassen. Ein effizienterer Überblick über die jeweiligen Social-Media-Aktivitäten ist kaum möglich.

Trotzdem zeigt diese Untersuchung, dass das Bedürfnis nach einheitlichen Messstandards unheimlich groß ist. Immerhin fangen jetzt aber immer mehr Senior Manager überhaupt an, den Wert und den ROI (siehe oben) von Social Media zu entdecken und ernst zu nehmen.

Google Analytics soll jetzt auch den ROI analysieren

Google hat die Zeichen der Zeit erkannt. Die Frage nach den Return on Investment (ROI) bei Social Media-Kampagnen ist wohl eines des wichtigsten Themen des Jahres. Denn viele Unternehmen sehnen sich geradezu nach funktionierenden und einfachen Lösungen.

So kommt eine neue Untersuchung von Iron Mountain zu dem Schluss, dass die meisten europäischen Unternehmen nach wie vor nicht wissen, wie sie mit Daten aus sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder XING umgehen sollen. „Zwar sind sich 94 Prozent (europaweit 86 Prozent) der in der Studie befragten deutschen Unternehmen darüber bewusst, dass Kommunikation über Social Media-Kanäle unter Umständen als formaler Geschäftsvorgang einzuordnen ist“, heißt es in dem Papier. „Gleichzeitig sehen sich aber 72 Prozent der deutschen Unternehmen (europaweit 63 Prozent) nicht in der Lage, die in sozialen Netzwerken ausgetauschten Daten und Informationen entsprechend zu erfassen“.

Tatsächlich existieren längst Tools und Lösungen mit denen sich sehr exakt der ROI fast aller Social Media-Kampagnen messen lassen. Unser gridmaster ist beispielsweise eines.

Solche Angebote wie unsere und andere Monitoring-Tools befriedigen ein immer größer werdendes Bedürfnis. Google will in diesem Markt jetzt auch mitmischen und bohrt deshalb sein Analyse-Tool Google Analytics auf. Denn schon bald soll es auch den ROI messbar machen. Allerdings nur bei einigen weniger wichtigen Quellen wie Blogger.com. Eine tiefe Anaylse von Top-Angeboten wie Facebook oder Twitter ist noch nicht möglich.

„Google Analytics will damit nach eigener Aussage die Lücke zwischen Social Media und den belastbaren Geschäftskennzahlen schließen“, schreibt t3n. „Gelingen soll dies, indem der Traffic, der über die verschiedenen sozialen Kanäle reinkommt, nicht nur gemessen, sondern auch weiterverfolgt wird.“ So sollen sich direkte Rückschlüsse auf die Conversions-Rate schließen lassen.

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Google verspricht Rückschlüsse auf den Social Value

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Besucherzahlen aus dem Social Web

Tatsächlich ist der ROI ist jedoch nur eine Seite der Medaille, die andere sind die Key Performance Indikatoren (KPI). Denn ohne sie ist kaum eine relevante und nachvollziehbare Erfolgsmessung von Social-Media-Kampagnen möglich. Möchte man diese messen, so hilft Google Analytics hier noch nicht weiter. Dazu greift man besser zu etablierten Monitoring-Tools, wie etwa unserem gridmaster. Diese können neben dem ROI auch Sentiments, Buzz, Demographie, Trends und semantische Daten erheben. Nur so können die Aktionen auch wirklich nachhaltig und zielorientiert platziert werden. Global betrachtet geht es immer darum: Brand Awareness, Sales, Profit, Kundenzufriedenheit und -Loyalität zu steigern. Noch immer definieren jedoch viele Unternehmen bei der Erfolgsbewertung von Kampagnen die reine Masse der drei F (Friends, Follower und Fans). Ob bei Facebook oder Twitter – die reine Anzahl der Freunde, Anhänger oder Follower sagt wenig über deren Interaktionsrate aus.

Mit den fünf wirklich wichtigen Standard-KPIs scheint das neue Google-Tool offenbar nicht zurecht zu kommen. Heißt: Das neue Angebot krazt nur an der Oberfläche. So einfach die Bedienung von Google-Analytics auch immer ist, ersetzt es jedoch nicht ein ausgefeiltes Profi-Tool. Tatsächlich hat das neue Angebot der Web-Company das Zeug den vielen rudimentären Monitoring-Angeboten, denen die nötige Tiefe fehlt, künftig das Leben sehr schwer machen können.

Social Media Erfolgsmessung: 5 Standard-KPIs für Facebook, Twitter & Co.

Wie misst man den Erfolg der eigenen Social Media-Kampagnen wirklich? Noch immer glauben viele Entscheider, die tatsächliche Anzahl der Fans und Follower würde eine ernsthafte Aussage über den Erfolg einer Marke in Social Networks ermöglichen.

Der Return on Investment (ROI) ist in vielen Unternehmen als Standard-KPI gesetzt, jedoch noch nicht bei Social Media Kampagnen und Aktivitäten. So fand King Fish Media heraus, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen.

Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools wie den gridmaster – mit denen sich der ROI oder die KPIs einfach analysieren lassen. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

Ein entscheidender Faktor, um den Erfolg der eigenen Socical-Media-Kampagnen zu messen, sind die richtigen Key Performance Indikatoren (KPI). Ein wunderbares Beispiel wie einfach und doch effektiv sich diese für Twitter entwickeln und nutzen lassen, liefert Danny Oosterveer.

Diese 5 Standard-KPIs lassen sich auf die meisten relevanten Social Networks anwenden

1. Interaktionsrate (Conversational exchange) – Anzahl der Replies oder Kommentare
Die Anzahl der Replies auf einen Tweet. Für Oosterveer ist dies die wichtigste Social-Media-Schlüssel-Messgröße. Die Antworten auf einen Tweet einer Marke zeigen, wie viele Menschen bereit sind mit ihr zu reden, sich zu engagieren bzw. überhaupt ein gesteigertes Interesse zu zeigen.

2. Direkte Reichweite (Reach) – Anzahl der Fans / Follower
Auch wenn man Anzahl der eigenen Fans nicht überbewerten soll, wenn sie denn auch via Gewinnspielen und anderen Aktionen teilweise akquiriert wurden, bleibt die Reichweite, also die Anzahl der Menschen, die jeden Tweet bzw. jedes Posting theoretisch lesen, ein wichtiger Messwert.

3. Sharing / Content Vervielfältigung (Content amplification)
Die Anzahl der Shares per Post. Jedes Posting oder Tweet entwickelt ein eigenes kleines Social Network, indem jemand es teilt, retweeted oder ein Google+1 gibt. Denn mit jeder Weiterempfehlung durch einen Fan erreicht man auch dessen gesamten Freundeskreis. Dieser Wert misst, wie oft ein Posting geteilt, gereetweeted oder via Google+ empfohlen wurde. Auf welcher Plattform auch immer Sie das Posting verfassten.

4. Stimmung (Sentiment)
Um die Stimmung bzw. die Tonalität von Postings, Tweets etc. messen zu können, braucht man schon ein hochentwickeltes Analyse-Tool wie den gridmaster. Doch eine anständige Analyse der Tonalität muss längst zum Standard bei einer seriösen Messung von Erfolgsfaktoren bei Social-Media-Kampagnen werden. Denn es sollte jeden brennend interessieren, ob die vielen Gespräche, die über die eigene Marke oder Kampagne geführt werden, tendenziell positiv oder negativ sind.

5. Likes / Content-Bewertung (Content appreciation)
Dies ist vor allem bei Twitter ein Faktor. Wie oft wurde ein Tweet favorisiert. Dieser Wert zeigt, wie nützlich oder unterhaltsam ihre Nachrichten sind. Denn nur wenn Tweets richtig unterhalten oder die Fans mit interessanten Informationen versorgen, sind sie auch bereit diese zu favorisieren.