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Social Media Ads & Sponsored Story Links am meisten geklickt

Social Media Ads & Sponsored Story Links am meisten gecklickt

Social Media Ads erzielen die höchsten Click-Raten, das zeigen aktuelle Studienergebnisse. Sind Social Media Ads damit auch die effektivsten Werbemittel? Wie gut funktionieren digitale Werbeformen wirklich und welcher Marketing-Mix performt vor dem Hintergrund des eingesetzten Budgets besonders gut – Inbound vs. Outbound? Diesen und vielen anderen Fragen rund um die Werbewirksamkeit von Digital Ads (Social Media Ads, Display Ads, Mobile Ads, Pay per Click Ads (PPC), Sponsored Story Links) und klassischen Werbeformen (TV, Print, Radio, Direct Mailing) gehen wir in sieben Blogartikeln unserer Reihe „Digital Excellence & Ad Intelligence – Werbewirksamkeit von Digital, Mobile & Social Media“ auf den Grund. (Quelle und Grafiken aus FRACTL&MOZ-Befragung im Juli 2015 von über 1.000 Studien-Teilnehmern). Aber was sagen nun die Fakten:

 

Insight No. 1: Mehr als die Hälfte (53,8%) der Studienteilnehmer berichteten, sie hätten keine Anzeigen angeklickt. Immerhin fast ein Viertel (24,4%) klickte auf eine Social Media Anzeige. Damit ist das der höchste Wert unter allen  Online Anzeigen. Sponsored Story Links erzielen das zweit beste Ergebnis, bei knapp 18%. Mehr als 16% klickte auf eine Display Ad. Unter 10% der Befragten klickte auf eine Pay-per-Click (PPC) Anzeige. Alle Daten beziehen sich auf den Zeitraum der vergangenen Woche bei den befragten Nutzern.

Social Media Ads & Sponsored Story Links am meisten geklickt

 

Insight No. 2: Die Mehrheit der Befragten nehmen Notiz von den verschiedenen Online Werbeformen. Rund drei Viertel können sich an die besuchten Websites und gesehenen Display Ads der vergangenen 30 Tage erinnern. Über zwei Drittel erinnern sich an Social Media Ads und mehr als die Häfte an Mobile Ads, Pay per Click (PPC), Retargeting Ads und Sponsored Story Links. 

Rund drei Viertel können sich an Websites & Display-Ads erinnern, welche sie in den letzten 30 Tagen gesehen haben. Über zwei Drittel erinnern sich an Social Media Ads und mehr als die Häfte an Mobile Ads, Pay per Click (PPC), Retargeting Ads und Sponsored Story Links.

 

Insight No. 3. Das Bewusstsein für Online Werbung ist hoch, aber mehr als die Hälfte der Befragten klicken/engagen mit diesen nicht oder verhindern per Ad Blocker, dass ihnen diese angezeigt werden.

 

Analyse Online-Werbung, Ads & Nutzung von Ad-Blocker 2015

 

Fazit/Learning:

(1) Social Media Anzeigen, Sponsored Story Links und Display Ads werden am häufigsten geklickt.

(2) Display Anzeigen, Social Media Anzeigen und Mobile App Anzeigen finden hohe Beachtung.

Notiz: Die hier dargestellten Ergebnisse sind natürlich allgemeiner Natur und nicht unbedingt ein Guide für den idealen Marketing-Mix, können aber dabei helfen, die Effektivität der unterchiedlichen Werbeformen vor dem Hintergrund der Customer Journey besser zu beurteilen und je nach Zielsetzung optimal einzusetzen.

Blogartikel 1 von 7 aus „Digital Excellence & Ad Intelligence – Werbewirksamkeit von Digital, Mobile & Social Media“

Nächster Blogartikel am 11.9.: Die drei Haupttreiber zur Beeinflussung der Kaufentscheidung 

Facebook-Videos: Höheres Engagement als Youtube

facebook vs youtube

Facebook-Videos werden im Newsfeed häufiger eingeblendet als Youtube- oder Vimeo-Videos, so zeigen es unsere Analysen!

Die Message ist angekommen und damit eine klare Ansage an Google’s eigenem Video-Dienst Youtube, denn Facebook möchte sich jetzt auch seinen Anteil am immer größer werdenden Werbekuchen für Video-Formate sichern. In dem Beitrag zum Thema: Facebook Strategie 2015 – Die 10 Reichweiten-Gebote für EdgeRank und Content Marketing habe ich schon auf die Relevanz von Video-Formaten für ein höheres User-Involvement bzw. Brand-Engagement hingewiesen.

Diese Erkenntinsse werden nun noch einmal getoppt von unseren Auswertungen, die aufzeigen:  Facebook-Videos schlagen Youtube-Videos um ein Mehrfaches in punkto Engagement und sicherlich bald auch in der organischen Reichweite.

Nicht nur die steigenden Abrufe von Videos auf Youtube zeigen uns, dass Video der bevorzugte Content der User ist. So hat Facebook hat vor einiger Zeit angekündigt, dass es mehr als vier Milliarden Videoabrufe pro Tag erhält. Video-Formate erfreuen sich also so hoher Beliebtheit bei den Facebook-Usern, was sich in Engagement-Raten von über 4% ausdrückt. Für jeden Marketing- und Branding-Manager sind das Traumzahlen.

Bis dato hatte sich bei den Social-Media-Marketing- und Community-Managern die Strategie etabliert, Videos auf Youtube hochzuladen und den Link auf Facebook zu teilen. Angesichts der aktuellen Veröffentlichungen von Facebook zur Einbindung und Monetarisierung von Video-Content auf dem eigenen Social Network dürfen wir hinsichtlich neuer Ad-Mechaniken zum Ausbau der Bewegtbild-Vermarktungsmöglichkeiten noch einiges mehr erwarten. Doch wie kann man als Marketer, Social Media bzw. Community Manager davon profitieren?

Drei wichtige Learnings zu Video-Content:

1. Facebook-Videos erreichen ein extrem großes Publikum, da sie häufiger im Facebook-Newsfeed angezeigt werden.

2. Facebook-Videos erzielen die höchsten Engagementraten

3. Facebook-Videos erhalten über die FB-Insights bessere Metriken zur Erfolgsauswertung

 

Erste Online-Studie Autobahn-Raststätten & Autohöfe – Rasten statt Rasen 2015-2016

Direkt an der Autobahn gelegen, gleichzeitig jedoch in die Natur eingebunden, preiswert und mit serviceorientiertem Personal, regionaler und frischer Kost, leichten Speisen, kostenlosem W-LAN sowie Betreuungs- und Spielangeboten für Kinder. So stellt sich der moderne Raststätten-Gast den optimalen Aufenthalt vor.

Trotz Flugzeug und Bahn sind wir Deutschen eine Autofahrer-Nation und viel mit dem Auto unterwegs. Egal ob auf Urlaubsreisen, Wochenendtrips, Tagesausflügen oder Geschäftsreisen steuern wir regelmäßig Raststätten und Autohöfe zum „Auftanken“ an. Wer hat sich da noch nicht über abgestandenes Essen zu überhöhten Preisen oder schmutzige und unhygenische Toilleten geärgert. Grund genug, diese Problematik genauer zu untersuchen und zu evaluieren: An welchen Raststätten und Autohöfen empfiehlt sich ein Stop und an welchen sollte man lieber nicht halten?

So haben wir uns im Rahmen der gemeinsamen Studie mit unserem Network-Partner DataChamp24 GmbH gefragt:

Welches sind die Top-Raststätten und Autohöfe in Deutschland? Sind die Raststätten und Autohöfe noch zeitgemäß und entsprechen sie den Erwartungen der Autofahrer und -Reisenden? Welche Kriterien haben beim Besuch einer Raststätte besondere Bedeutung?

Im Rahmen der ersten Online-Studie zum Thema Raststätten und Autohöfe wurden über 30.000 Kommentare von Autofahrern und Raststättenbesuchern auf Internet-Plattformen wie Facebook, Yelp, Twitter und Co. untersucht.

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Die Wünsche sind vielfältig, sowohl familiengerecht als auch businesstauglich. Dabei variieren die Ansprüche teilweise enorm. Geschäftsreisende möchten auch auf Raststätten ihrem Business nachgehen. Kostenloses W-LAN ist daher Pflicht. Familien wollen ihre Kinder in sicheren Händen wissen und erwarten entsprechende Spiel- und Betreuungsangebote.

Der Auto-Reisende greift gerne auf bekanntes Fastfood zurück und erwähnt häufig die Anbieter McDonald´s, Burger King und Nordsee. Ein weiterer, dem Zeitgeist entsprechender, Trend ist das Bedürfnis nach regionalem, leichtem und gesundem Essen.

Die Kaffee-Bar-Anbieter Segafredo, Lavazza und Dallmayr werden ebenso thematisiert, wie der größte Anbieter, die Tank & Rast GmbH zu der auch die Marken Serways, Gusticus, Brotzeit, EssBar und Sanifair gehören, deren zahlreiche Erwähnungen großes Potenzial für Optimierung und Ausgestaltung des Angebotes aufzeigen. Aber auch Kraftstoffmarken und Tankstellen-Betreiber wie Aral, Agip, Shell, Esso, Jet, HEM, OIL, Star und Total werden häufig in Zusammenhang mit Preisgestaltung, Kundenservice, Shop-Sortiment und Leistungsportfolio thematisiert.

 

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Die beliebtesten Raststätten an den deutschen Autobahnen: Top 10 Ranking

In der Gunst der Autofahrer und Raststättenbesucher liegen eher die unabhängigen kleineren Autohöfe und Raststätten weit vorn. So konnte die Hoyer-Gruppe mit ihren Autohöfen an der A1 und A7 den ersten und dritten Platz belegen. Die Rastanlage im Hegau West und Ost an der A81 belegen den zweiten und vierten Platz.

1. Autohof Hoyer Rade / Hamburg Süd an der A1

2. Rastanlage im Hegau West an der A81

3. Autohof Hoyer Soltau Ost an der A7

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Welche Kriterien sind dem Reisenden besonders wichtig beim Raststättenbesuch?

1. Gastronomie: 26,8%
2. Service: 17,6 %
3. Sauberkeit (insbesondere der sanitären Einrichtungen): 14,8%
4. Familienfreundlichkeit: 11,6%
5. Raststätten-Anlage & -Ausstattung: 9,7%
6. Preisgestaltung: 9,3%
7. Shopping-Angebote: 7,4%

 

 

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Die Road-Map: An welchen Raststätten der wichtigsten Autobahnen ist der Besuch besonders empfehlenswert?

Folgende Raststätten und Autohöfe sind besonders empfehlenswert: A1 Blüchereiche, A2 Lipperland, A3 Würzburg/Süd, A4 Schorba/Imbiss Haase, A5 Taunusblick, A7 Hoyer Soltau, A9 Köckern Ost + A9 Köckern West

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Welche Raststätten haben dringenden Verbesserungsbedarf?

A2 Börde Nord, A45 Sauerland Ost, A2 Lehrter See Nord, A3 Bad Camberg Ost, A20 Fuchsberg, A67 Pfungstadt-Ost, A6 Kammersteiner Land Nord, A2 Garbsen Nord

Raststaetten_2015-2016_Online_Marktstudie_Flop_10_Ranking_DataChamp24_ethority

 

Die gesamte Studie kann hier: http://ethority.de/online-studie-autobahnraststaetten-deutschland/ herunter geladen werden.

Über Kommentare, Shares und Likes freuen wir uns natürlich.

Marktforschung Social Media: Big Data in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln

Marktforschung in Social MediaDie Marktforschung in Social Media wird mit neuen Analyseprodukten von DataChamp24 optimiert, denn Big Data aus Digital, Mobile und Social Media sind die Grundlage der intelligenten digitalen Sozialforschung. Mit den „Instant Market Intelligence Solutions“ werden hocheffiziente und kosteneffektive Marktforschungstools mit explorativen Methoden und smarter Beratung durch Analysten kombiniert und für Krisen-Monitorings, die Auswertung von Kommunikations- und Marketing-Kampagnen oder Wettbewerber- und Zielgruppen-Analysen weltweit eingesetzt.

Für jedes Unternehmen, gleich ob Global Player oder Mittelständler, ist es heutzutage überlebenswichtig, den Stellenwert des Unternehmens und seiner Produkte/Dienstleistungen im eigenen Marktumfeld genau zu kennen. Die Herausforderung im digitalen Zeitalter liegt dabei nicht nur darin, die für die Marke relevanten Daten aus täglich mehr als 500 Millionen veröffentlichten Posts, Tweets oder Kommentaren durch ein Social Media Monitoring zu beobachten und herauszufiltern. Die Anforderung heutzutage ist vielmehr aus der Masse der Daten einen echten Erkenntnisgewinn schnell und kosteneffektiv zu schaffen.

Sten Franke, Managing Director der DataChamp24 GmbH: „Mit DataChamp24 liefern wir – just in-time – genau das was vom Kunden erwartet wird. Zum Beispiel kommt mittags der Anruf eines Kunden mit der Bitte, eine Zwischenauswertung zu einem Krisenszenario in der aktuellen Kampagne durchzuführen. Den gewünschten Report einschließlich Handlungsempfehlung findet unser Kontakt am nächsten Morgen um 8 Uhr in seinem Posteingang, wie vereinbart. Da ‚digitale Nuggets’ oft mit viel geringerem Aufwand als mit herkömmlichen Analysen oder Umfragen gehoben werden können, sind diese Reportings bei unserer Kundschaft sehr gefragt.“

Möglich machen dies standardisierte Marktanalyse-Produkte auf der Basis von Aussagen und Inhalten in den Social Media, denn eine Adhoc-Analyse zu einem fairen und angemessenen Preis deckt oft schon das Informationsbedürfnis vieler Marketing-, Marktforschungs- und Produktmanager im ersten Schritt ab.

Franke weiter: „Wenn es vom Kunden gewünscht wird, liefern wir Insights und Adhoc-Analysen schon nach wenigen Stunden. So gehört es, neben der klassischen Erfolgs- , Markt- und Wettbewerbsanalyse, auch zum Tagesgeschäft, dass unser multi-linguales Research-Team mittels zunehmender E-Mail-Alerts der DataChamp24-Technologie auf ein relevantes Thema aufmerksam gemacht wird, den Kunden dann kontaktiert und das effizienteste Auswertungsformat empfiehlt.“

Neben den digitalen Nuggets, also den Insights für Kommunikation und Marketing, werden die gewonnenen Erkenntnisse in den Bereichen CRM bzw. Kundenzufriedenheitsmanagement und zur Optimierung der Customer Journey, beim Employer Branding bzw. Verbesserung des Arbeitgeberimages oder im Trend- und Innovations-Management vor dem Hintergrund der stetig zunehmenden Digitalisierung insbesondere bei der Entwicklung neuer Geschäftsprozesse und Produkte eingesetzt.

Das Leitmotiv von DataChamp24: Das oft noch verborgene Potential der Big Data aus Digital, Mobile & Social Media in sinnstiftende Market Intelligence verwandeln und damit den Weg zur viel beschworenen „Digital Transformation“ zu ebnen.

DataChamp24 Marktforschungstools sind S.M.A.R.T., d.h.

✓ Secure & Sustainable
Modular & Multilingual
Advanced & Accessible
Ready & Reliable
Time saving & Transparent

Die Analyseprodukte von DataChamp24 gründen auf dem Know How und der Projekterfahrung von ethority aus 15 Jahren Digital Market Intelligence Research & Development und bieten sowohl kleinen und mittleren wie auch großen Unternehmen ausgereifte Lösungen zur Big Data-Analyse – ready-to-use für zurzeit fünf abteilungs- bzw. funktionsspezifische Aufgaben:

via: DataChamp24.de

Influencer Marketing bei Instagram – Influencer.db ist die erste Influencer-Suchmaschine

Selbst bei den konservativsten Werbern und Marketing-Profis ist längst angekommen: Instagram soll aktuell der ganz heiße Scheiß sein. Dafür gibt es einige überzeugende Gründe:

– Der Aufbau einer sinnvollen Reichweite ist (noch) viel günstiger als bei Facebook oder YouTube.

– Das Netzwerk funktioniert nur über Visualität. Es ist demnach perfekt für Kampagnen zur Markenbindung.

– Dadurch, dass das Optische derart im Vordergrund steht, geht es weniger um Inhaltliches.

Heißt: Die Shitstorm-Gefahr ist wesentlich geringer. Diesen Faktor sollte kein Beobachter unterschätzen. Die meisten Marketing-Profis sind von Hause aus Angsthasen. Mit Hilfe eines geschickten Influencer-Marketings lassen sich die Grenzen zwischen Werbung und Schleichwerbung viel einfacher verwischen. Bei Instagram ist noch vieles Mögliche, was anderswo längst als No-Go gilt.

Nur wie findet ein Unternehmen einflussreiche Instagram-Nutzer, die sich für die eigenen Produkte vor den Werbekarren sperren lassen? An diesem Punkt will Influencer.db (https://www.influencerdb.net/) helfen.

T3n erklärt den Dienst (http://t3n.de/news/influencerdb-influencer-marketing-instagram-612582/): „Über die Suchfunktion könnt ihr gezielt nach Nutzern suchen und euch ihre Interaktionsrate, die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro Foto sowie die beliebtesten Hashtags und markierten Orte anzeigen lassen. Außerdem errechnet Influencer.db einen Wert pro Foto. Je höher die Anzahl der Follower und der Interaktionen, desto höher liegt dieser in US-Dollar angegebene Wert.“

@natgeo instagram influencer details - influencer.DB

Neben den Daten und Zahlen zum Bilderdienst von Facebook, bietet Influencer.db auch noch Zahlenmaterial zu Blogs, Facebook-, YouTube-, Pinterest-, Google+- und Twitter-Profilen.

So richtig viel Spaß macht das Angebot allerdings erst mit einem Premium-Account. Das kostet zur Zeit jedoch happige 69 Euro pro Woche.

 

Facebook Strategie 2015 – Die 10 Reichweiten-Gebote für EdgeRank und Content Marketing

Das Problem vieler Facebook-Seiten – Tagtäglich werden Inhalte publiziert und doch erreicht die organische Reichweite der eigenen Facebook-Beiträge durchschnittlich nur 5 Prozent der Fanbase, was bei 5.000 Fans gerade einmal 250 Fans sind. Somit stellt sich die Frage: Ist Facebook der richtige Kanal, um meine Zielgruppe zu erreichen? Sind die Investitionen gerechtfertigt und wie kann man eine höhere Reichweite bzw. ROI realisieren? Wie kann man im  Wettbewerb um den besten Content bei explodierenden Inhaltsangeboten bestehen oder den Erfolg ausbauen?

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Eine Voraussetzung dafür ist es, den Facebook NewsFeed und den dahinter stehenden EdgeRank besser zu verstehen. Das ist ein Algorithmus, der die Nutzer-Interaktionen mit den Inhalten im NewsFeed bewertet und dadurch dem Nutzer die für ihn relevanten Informationen anzeigt und weniger relevante Beiträge aussortiert. Bei einem durchschnittlichen Facebook-Nutzer können das 1.500 Status-Updates wie z.B. News-, Foto- und Link-Postings, Video-Shares, Likes oder simple Likes sein, die auf ca. 300 eingeblendete Updates reduziert werden. Um die organische Reichweite der eigenen Beiträge zu steigern, sollten Sie verstehen, wie der EdgeRank funktioniert und wie Sie ihn zu Ihrem Vorteil nutzen können, um die Reichweite Ihrer Facebook-Page, die Anzahl der Fans und deren Interaktionen zu steigern.

5 Gebote, um mit dem Facebook-EdgeRank eine höhere Reichweite der Einzelbeiträge zu realisieren:

  1. Affinity: Affinität erhöhen! Quantität und Qualität der Interaktionen (Shares, Kommentare, Likes, Clicks) durch nachhaltige Analyse und Optimierung der Engagement Rate erhöhen.
  2. Weight: Gewichtung verstärken! Shares und Kommentare ausbauen, denn diese werden vom Facebook EdgeRank höher als ein Like eingestuft. Der Grund hierfür liegt in dem höheren Involvement des Nutzers.
  3. Time Decay: Aktualität gewährleisten! Status-Updates aktuell halten, denn um so älter ein Beitrag ist, desto unwahrscheinlicher ist es, dass dieses Update im Newsfeed der Fans angezeigt wird.
  4. Content Interaktionen berücksichtigen! Facebook User, die häufiger mit einem Content-Format interagieren (z.B. Video), werden häufiger Videos in ihrem Newsfeed sehen. Eine Analyse der bevorzugten Formate Ihrer Fans ist empfehlenswert.
  5. Fan-Score optimieren! Die individuelle Behandlung von Content durch die Nutzer wie z.B. das Verbergen von Inhalten hat direkten Einfluss auf die Reichweite. Die Fans also nicht mit plumper Angebots- und Preiskommunikation verschrecken.

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5 Facebook-Content Marketing Gebote, um die gesamte Reichweite zu maximieren:

  1. Content Management: Beiträge sollten in Qualität und Typ konsistent sein.
  2. Targeting: Beiträge auf die richtige Zielgruppe beschränken, um Streuverluste zu minimieren. 
  3. Content Attraktivität: Optimale Postings werden mit Text, Bild und aktuellem Bezug formuliert.
  4. Community Support: Schnelle Reaktionen auf Kommentare gewährleisten.
  5. Media & Ads: Wichtige Beiträge und Aktionen bewerben, um die Fanbase auszubauen.


Fazit: Facebook orientiert sich noch stärker an den Wünschen seiner Nutzer (Facebook Mitteilung vom 14. November) und wird nach Abschaffung des Fan-Gatings (seit 5. November) ab 2015 auch werbliche Posts genauer unter die Lupe nehmen. Nur eine Facebook-Strategie welche das Nutzerverhalten, bevorzugte Inhalte und Formate der Zielgruppe berücksichtigt, wird auch die organische Reichweite und Nutzerinterkation nachhaltig steigern können.