Social Media Strategie

Das Top-Management delegiert zu häufig die Social Media Strategie und bremst damit den Erfolg aus – zumindest einwenig

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Diese Daten belegen ein weit verbreitetes Marketer-Vorurteil: Das Top-Management nimmt die Entwicklung der Social Media Strategie nur selten selbst in die Hand. Stattdessen wird die Verantwortung meistens an die PR bzw. Pressestellen delegiert. Das gilt zumindest für deutsche Unternehmen.

Social Media Strategie – Pressestellen & PR-Agenturen

Faktenkontor und news aktuell haben dazu eine Untersuchung durchgeführt:

Insight (1): 59 Prozent der Befragten aus Unternehmen, die über eine ausformulierte Social Media Strategie verfügen, geben an, dass die Federführung der Entwicklung in ihrer Firma der Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit oblag.

Wie lange gibt es bereits eine ausformulierte Social-Media-Strategie in Ihrem Unternehmen? (Pressestellen) / Wie lange gibt es bereits eine ausformulierte Social-Media-Strategie bei Ihrem größten Kunden? (PR-Agenturen)

Social Media Strategie

Wie nötig ist Ihrer Meinung nach eine Social-Media-Strategie, um in Social Media erfolgreich zu sein? (Pressestellen) / Wie nötig ist Ihrer Meinung nach eine Social-Media-Strategie, um in Social Media erfolgreich zu sein? (PR-Agenturen)

Social Media Strategie


Insight (2): An zweiter Stelle folgt mit 28 
Prozent die Marketing-Abteilung. Lediglich sechs Prozent gaben an, dass die Verantwortung für die Social Media Strategie-Entwicklung bei ihrer Geschäftsführung liegt“.

Besonders aufschlussreich ist ein etwas genauerer Blick in die Daten. 

Insight (3): Sagen immerhin 43 Prozent der Befragten, dass ihr Top-Management die SM-Strategie voll und ganz mittrage.

Insight (4): Aber nur 15 Prozent sind genauso stark überzeugt, dass die Geschäftsleitung diese Strategie wirklich stark vorantreibe.

Die Folge laut Macher: Diese Zurückhaltung seitens der Führungsetage führt zu Problemen bei der Umsetzung der Social Media Strategie: „Ein Viertel der Pressestellen-Mitarbeiter beschwert sich, dass die Personalkapazitäten für Social Media Projekte bei ihnen nicht einmal ansatzweise ausgebaut wurden und 17 Prozent geben an, dass das Budget für die  Web-2.0-Aktivitäten nicht erhöht wurde.“

Die volle Studie kann hier bezogen werden.

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