Social_Media_Trends_2017

Das sind vier große Social Media Trends 2017

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Keine Kristallkugel, sondern harte Fakten. Es ist Zeit für die ersten Aussagen zu den Social Media Trends 2017. Doch statt auf Einschätzungen, setzten die Profis von Buffer auf Interviews mit über 1.200 B2B- und B2C-Marketers. Daraus leiteten die Macher bestimmende Social Media Themen für das kommende Jahr ab. Wir fassen die vier Wichtigsten zusammen:

Social Media Trends 2017

1. Jetzt ist es an der Zeit in Video zu investieren:

Die Untersuchung kommt zu dem Resultat, dass viele Marketers mehr Video-Content produzieren würden, wenn sie mehr Zeit, Geld oder andere  Ressourcen hätten. So sagen 83 Prozent, dass mit mehr Ressourcen mehr Bewegtbild produzieren würden. 30 Prozent würden sich dabei auf Facebook konzentrieren.

social media video

 

Die Spannende Logik von Buffer ist nun: Noch belohnt Facebook Video-Content mit mehr Reichweite. Wenn jedoch schon bald immer mehr Anbieter Clips produzieren, dann wird auch bald FB mit Spots  geflutet und das Netzwerk hat es nicht mehr nötig, die Video-Inhalte bevorzugt zu behandeln. Es geht also jetzt bereits darum, sich viel Reichweite und eine große Fanbase aufzubauen.

2. Facebook bleibt für Marketers die Social Media Plattform Nr. 1

Der blaue Riese hat längst ein Image-Problem. Facebook kämpft mit Hasskommentaren, Fake-News und dem Vorwurf für den Trump-Triumph bei der US-Wahl mitverantwortlich zu sein. Zudem verknappen die US-Amerikaner den Newsfeed immer weiter. Trotzem bleibt der Weltmarktführer für Marketing-Experten unverzichtbar. Laut Buffer  wollen 93 Prozent aller Marketers Facebook auch 2017 nutzen und 91 Prozent auch weiterhin Werbung schalten.

Social Networks Video

3. Social Media wird für den Kundenservice immer wichtiger.

Viele Jahre wurde Faktor im Social-Media-Management noch völlig unterschätzt. Doch wie einflussreich und überzeugend ein funktionerenden Kundenservice in den sozialen Netzwerken sei kann, wird immer mehr Entscheidern klar. So kommt der Buffer-Report zu dem Ergebnis, dass mittlerweile 21 Prozent aller Befragten stärker auf den Kunden-Dienst via Facebook, Twitter & Co. setzen will.

4. Es geht auch 2017 darum, Traffic auf die eigenen Webseiten zu leiten

Die Grund-Herausforderung bleibt: Eine der wichtigsten Aufgaben von Social Media-Angeboten vieler Marken und Konzerne besteht darin, die Besucherströme aus den sozialen Netzwerken auf das eigene Web-Angebot  umzuleiten.

Social_Media_Marketing_Trends_2017

via Buffer – State of Social 2016-Report

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1 Antwort
  1. Sarah
    Sarah says:

    Ich glaube, dass auch 2017 Social Media hoch im Kurs steht, wobei Social Media als ganzheitliche Unternehmensstrategie gesehen werden muss.
    Selbstverständlich führt im Zusammenhang mit Kundenservice kein Weg daran vorbei. Der Trend geht dabei allerdings vom reaktionären Kundenservice hin zum proaktiven Customer Service auf Fremdseiten unter Einsatz von Social Media Monitoring. Nur weil Meldungen im Internet nicht direkt an meine firmeneigenen Kanäle adressiert sind, heißt das nicht, dass im Netz nicht über mein Unternehmen und meine Produkte geredet wird.

    Großes Potential im Zusammenhang mit Social Media sehe ich für Produktentwicklungs- und Innovationsabteilungen. Auf Basis von Social Media Monitoring können Kundenbedürfnisse erhoben und evaluiert werden, die (mit Methoden wie Design Thinking, oder Blue Ocean Strategie) in die kundenspezifische Adaptierung, oder die Erweiterung des bestehenden Produkt-Portfolios einfließen.

    Zukünftig wird sich der Einsatz von Videos auch für den Customer-Service durchsetzen. Dafür spricht, dass Youtube der liebste und am meist genutzte Online Kanal von Jugendlichen ist und ihnen sogar als Suchmaschine dient. Sie sind es gewohnt, Informationen über Videos zu generieren. Um daher langfristig von ihnen wahrgenommen zu werden, sollten Unternehmen anstatt auf klassische Kommunikationsformen auf Live Streaming und 360 Grad Videos setzen.
    Ganz allgemein geht der Trend von „Big Data“ zu „Smart Data“. Daten aus dem Netz werden noch ausgeklügelter und vor allem automatisierter ausgewertet. Die Social Media Tools der Zukunft sollten auf Basis der Ergebnisse aus dem Monitoring nicht nur aktuelle Strömungen aufzeigen können, sondern diese in einen Kontext setzen, um Verhalten und Bedürfnisse zu prognostizieren. Das stellt uns Software Anbieter natürlich vor enorme Herausforderungen, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten.

    Liebe Grüße, Sarah von SocialHub

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