Content Marketing is King – 11 Mechaniken für den Erfolg

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Content Marketing und hochwertige Inhalte braucht heute fast jeder, der sich mit seiner Brand oder Company auf Facebook, Twitter & Co. bewegt. Zielsetzung dabei ist es über spannende Inhalte mehr Fans/Follower zu generieren, existierende Kunden zu binden, neue Kunden zu gewinnen oder Brand-Evangelists aufzubauen.

Die Vorteile

  1. Content Marketing verbessert Markentreue
  2. Content Marketing generiert mehr Leads/Conversions
  3. Content Marketing kostet weniger als traditionelle Marketing-Methoden
  4. Content Marketing verbessert aber vor allem die Google-Listings
  5. Content Marketing ist wichtiger Bestandteil jeder SEO-Strategie

Basierend auf den aktuellen Google-Algorithmen kann eine Marke kaum noch ein hohes Ranking erreichen, ohne einen stetigen Strom von gutem Branded Content zu produzieren.

Aber viel wichtiger noch (weil viral!): Spannender, informativer, hilfreicher oder humorvoller Content wird gern und oft von Nutzern geteilt. Der Content entwickelt quasi seine eigene Dynamik, denn Teilen ist in unserer DNA. Aber welche Mechaniken müssen für die erfolgreiche Anwendung unserer Content Marketing Strategie beachten?

11 Mechaniken für den Erfolg von Content Marketing

1. Customer Journey: Kaufentscheidungen werden immer häufiger aufgrund verschiedenster Berührungspunkte mit Produkten, Marken und Services im Netz getroffen. Das können spannende Produktrezensionen, Video-Clips, Facebook-Posts, Tweets, Blog-Beiträge oder informative Websites sein. Also nicht damit zögern Präsenz auf den relevanten Social Media bzw. digitalen Plattformen aufzubauen.

2. Content Strategie: Digitale Marketing-Strategien verlangen im Social Media Zeitalter Inhalte die oft geteilt, geliked, retweeted und somit aktiv von den Nutzern weiterempfohlen werden. Dabei sollte man genau ausloten, wo bzw. auf welcher Plattform der jeweilige Content seine maximale Performance entfalten kann.

3. Content Mehrwert: Attraktive und verständlich aufbereitete Inhalte z.B. als Video, Infografik, Bild-Collage, Präsentation, Webinar oder Podcast mit einer Kernaussage zum Nutzen und Vorteil, also einen Informations-Mehrwert bringen den Erfolg und generieren hohe Abrufzahlen, Traffic und letztendlich auch akzeptable Conversion-Rates.

4. Meinungsführerschaft: Wer es schafft mit gutem Content als erster ein Thema zu besetzen, wird dafür mit Leads, Sales und im besten Falle einer loyalen aktiven Kundschaft mit hohem Empfehlungspotential belohnt.

5. Content Distribution: Redaktionelle Inhalte sind aufwendig in ihrer Produktion, umso wichtiger ist es, diese Inhalte mehrfach auszuspielen und auf die Gegebenheiten der jeweiligen Social Media Plattformen spezifisch anzupassen. Wie und wo soll der Text, das Video platziert (Seeding), das Webinar angeteasert oder das Whitepaper hochgeladen werden?

6. Content Redaktion: Nicht jeder ist zum Schreiben und Texten geboren, daher macht es auch einen riesigen Unterschied, ob der neue Trainee oder Praktikant auf das Datenmaterial losgelassen wird oder aber ein professioneller Texter oder Redakteur sich mit dem Community Manager zusammensetzt, um die Inhalte zielgruppen- und plattformgerecht (z.B. Textlänge) aufzubereiten.

7. Timing: Die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Veröffentlichung eines Beitrages, um die maximale Reichweite zu erzielen, ist von großer Bedeutung. Denn selbst der beste Content kann in der Timeline oder im News-Stream des Nutzers zur falschen Tageszeit einfach nur untergehen und somit kaum Beachtung finden.

8. Network Analyse: Wann hält sich meine Zielgruppe wo auf? Zu welcher Tages- oder Nachtzeit suchen sie welche Informationen? Wirken Text-Ads tagsüber besser? Werden Videos am Wochenende oder abends häufiger gesehen? Die Analyse des Nutzerverhaltens in den Networks ist von enormer Wichtigkeit, um das maximale Potenzial des Content Marketing zu entfalten.

9. Intensität: Wie häufig soll der einzelne Beitrag am Tag, in der Woche oder im Monat veröffentlicht werden? Klar ist, dass nur ein Teil der Nutzerschaft den aktuellen Beitrag wahrnimmt und nur durch das erneute Anteasern und die Mehrfachdistribution eine maximale Reichweite ausgeschöpft werden kann.

10. Conversion: Das Erreichen hoher Conversion-Rates ist besonders wichtig, um Leads und Sales zu generieren. Hier sind meist schon recht einfache Methoden hilfreich, wie z.B. kein Facebook-Posting ohne Bild- oder Video-Content. Stumpfe Twitter-Posts mit vermeintlichen Sonderangeboten und aufdringliches marktschreierisches Gehabe sollten lieber unterlassen werden.

11. Social Media KPI Monitoring (Erfolgsmessung): Auch beim Content Marketing sollte ein Social Media KPI Monitoring aller Plattformen nicht fehlen. Welche Social Media KPIs gemessen werden sollen, hängt natürlich von der Strategie und den Möglichkeiten ab. Die Steigerung von Talk-Abouts, Sharings, Referrals, Buzz oder Fanzahlen ist oft einer guten Content Marketing Strategie zu verdanken.

Fazit: Nicht jeder verfügt über Inhalte wie das Red Bull Media House (IMHO: RB macht einen der besten Jobs in diesem Bereich), denn noch kann man auch mit bescheidenem Marketing Budget viele und attraktive Inhalte in Form von Blog-Artikeln, FAQs, Fotos, Infografiken, Newsletter, Tutorials, Videos, Webinare etc. mit überschaubarem Aufwand produzieren, mittels geschickter Distribution eine hohe Markenbekanntheit in seiner Zielgruppe erreichen und damit den Abverkauf steigern.

Fakten:

– 20% der Internet-Nutzer verbringen regelmäßig Zeit mit Branded Content
– 68% der Nutzer informieren sich aktiv über Marken, Services und Produkte
– 57% lesen mindestens einmal im Monat Infos über Marken, Services und Produkte
– 80% der Nutzer begrüßen es mittels spezifischem Content mehr über ein Unternehmen zu erfahren

Eine schöne Infografik zum Content Marketing von fisher Vista und SocialEars:

Content Marketing Infographic

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5 Kommentare
  1. Sten Franke
    Sten Franke says:

    @Ronny, @Asokan: Genauso ist es, ohne hochwertigen Content keinen Mehrwert für den Nutzer, ergo keine Fans/Follower und somit keine agile Community. Die Entwicklung der Strategie sollte natürlich am Anfang noch vor den ersten operativen Schritten stehen. Also zunächst analysieren was eure Zielgruppe zum Dialog/Sharen antreibt und wie sie sich „engagen“ lassen? Viel Erfolg dabei! Gruß aus Nashville/TN, Sten

    Antworten
  2. Asokan von linkbird
    Asokan von linkbird says:

    Richtig, man muss nicht gleich mit den ganz Großen wie dem Red Bull Media House mithalten, um gutes Content Marketing zu betreiben. Nicht die Menge macht es letztlich, sondern die Qualität der Sachen, die man auf den Markt wirft. Es kommt auf das kontinuierliche und nicht auf das spammige Bespielen der Kanäle an – und das mit Content, der sich auch hält und nicht aufgrund seiner Inhaltsleere gleich wieder zerschossen werden kann. 😉

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  3. Ronny
    Ronny says:

    Man könnte vielleicht noch ergänzen, dass guter Content auch beim Aufbau einer Social Community Strategie helfen kann. Wenn man auf gute Inhalte auf der eigenen Website zurückgreifen kann, kann man darüber auch saisonale Aktionen planen. Oder wie seht ihr dies?

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