Social Media Erfolgsmessung: 5 Standard-KPIs für Facebook, Twitter & Co.

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Wie misst man den Erfolg der eigenen Social Media-Kampagnen wirklich? Noch immer glauben viele Entscheider, die tatsächliche Anzahl der Fans und Follower würde eine ernsthafte Aussage über den Erfolg einer Marke in Social Networks ermöglichen.

Der Return on Investment (ROI) ist in vielen Unternehmen als Standard-KPI gesetzt, jedoch noch nicht bei Social Media Kampagnen und Aktivitäten. So fand King Fish Media heraus, dass bislang nicht einmal die Hälfte der Unternehmen den ROI ihrer jeweiligen Social Media Kampangnen messen.

Dabei gibt es längst Social-Media-Intelligence bzw. Monitoring-Tools wie den gridmaster – mit denen sich der ROI oder die KPIs einfach analysieren lassen. Unabhängig davon kann man den kostenlosen ethority Social Media ROI Calculator nutzen.

gridmaster Social Media Monitoring KPI Dashboard

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Ein entscheidender Faktor, um den Erfolg der eigenen Socical-Media-Kampagnen zu messen, sind die richtigen Key Performance Indikatoren (KPI). Ein wunderbares Beispiel wie einfach und doch effektiv sich diese für Twitter entwickeln und nutzen lassen, liefert Danny Oosterveer.

Diese 5 Standard-KPIs lassen sich auf die meisten relevanten Social Networks anwenden

1. Interaktionsrate (Conversational exchange) – Anzahl der Replies oder Kommentare
Die Anzahl der Replies auf einen Tweet. Für Oosterveer ist dies die wichtigste Social-Media-Schlüssel-Messgröße. Die Antworten auf einen Tweet einer Marke zeigen, wie viele Menschen bereit sind mit ihr zu reden, sich zu engagieren bzw. überhaupt ein gesteigertes Interesse zu zeigen.

2. Direkte Reichweite (Reach) – Anzahl der Fans / Follower
Auch wenn man Anzahl der eigenen Fans nicht überbewerten soll, wenn sie denn auch via Gewinnspielen und anderen Aktionen teilweise akquiriert wurden, bleibt die Reichweite, also die Anzahl der Menschen, die jeden Tweet bzw. jedes Posting theoretisch lesen, ein wichtiger Messwert.

3. Sharing / Content Vervielfältigung (Content amplification)
Die Anzahl der Shares per Post. Jedes Posting oder Tweet entwickelt ein eigenes kleines Social Network, indem jemand es teilt, retweeted oder ein Google+1 gibt. Denn mit jeder Weiterempfehlung durch einen Fan erreicht man auch dessen gesamten Freundeskreis. Dieser Wert misst, wie oft ein Posting geteilt, gereetweeted oder via Google+ empfohlen wurde. Auf welcher Plattform auch immer Sie das Posting verfassten.

4. Stimmung (Sentiment)
Um die Stimmung bzw. die Tonalität von Postings, Tweets etc. messen zu können, braucht man schon ein hochentwickeltes Analyse-Tool wie den gridmaster. Doch eine anständige Analyse der Tonalität muss längst zum Standard bei einer seriösen Messung von Erfolgsfaktoren bei Social-Media-Kampagnen werden. Denn es sollte jeden brennend interessieren, ob die vielen Gespräche, die über die eigene Marke oder Kampagne geführt werden, tendenziell positiv oder negativ sind.

5. Likes / Content-Bewertung (Content appreciation)
Dies ist vor allem bei Twitter ein Faktor. Wie oft wurde ein Tweet favorisiert. Dieser Wert zeigt, wie nützlich oder unterhaltsam ihre Nachrichten sind. Denn nur wenn Tweets richtig unterhalten oder die Fans mit interessanten Informationen versorgen, sind sie auch bereit diese zu favorisieren.

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15 Antworten
  1. Graismsaf
    Graismsaf says:

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    Antworten
  2. Mathias Bürk
    Mathias Bürk says:

    Lieber Karsten,

    vielen Dank für deinen Folgegedanken :) Wir werden hoffentlich öfters welche von dir lesen können?

    Deine Anregung, Kommentare per Abo verfolgen zu können, hat uns übrigens dazu verleitet, eine E-Mail-Benachrichtigung einzurichten, die man unter dem jeweiligen Artikel bestellen kann. So kannst du (wie jeder andere auch) zeitnah auf Antworten zu Kommentaren eingehen.

    Wir freuen uns auf anregende, produktive Diskussionen zu spannenden Themen!

    Viele Grüße,
    Mathias

    Antworten
  3. Karsten
    Karsten says:

    Lieber Mathias,

    gern geschehen :) Die „Kritik“ war auch überhaupt nicht auf euch speziell oder den Artikel bezogen, sondern eher so ein kleiner Folgegedanke, der sich nicht zurückhalten ließ :)

    Und selbstredend ist es wichtig, die für „Begeisterung“ nötigen KPIs zu thematisieren. Aber dann sollte man sie vielleicht nicht Standard-KPIs nennen… sowas wie „Engagement“-KPIs oder so hätte vielleicht besser gepasst… aber ist ja nu auch brause.

    Herzlichst,
    Karsten

    P.S. Achso… so ne Abo-Funktion für Kommentare wäre ganz hervorragend :)

    Antworten
  4. Mathias Bürk
    Mathias Bürk says:

    Lieber Karsten,

    vielen Dank für deinen interessanten Kommentar.

    Für diejenigen, die unsere bisherigen Beiträge eingehend gelesen haben, ist ersichtlich dass wir dem Community Management eine hohe Bedeutung beimessen, i.e. der Begeisterung der Fans. Wir denken, dass es dafür aber auch notwendig ist, KPI’s häufig zu thematisieren.

    Du kannst dir sicher sein, dass wir hier im Blog die neuesten Entwicklungen der relevanten KPI’s weiterhin verfolgen werden und für unsere Leserschaft aufbereiten.

    In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an alle Leser des ethority-Blogs und einen schönen Abend!

    Antworten
  5. Karsten
    Karsten says:

    Naja der Artikel von nextweb ist ja schon recht alt und wurde ja auch genannt. Das ist also nicht so schlimmm. Ich finds nur schade, dass hier ein 3 Monate alter Artikel einfach ohne Ergänzung übernommen wird. Denn mittlerweile dürfte sich doch da auch noch das ein oder andere getan haben?!

    Der Rest ist grundsätzlich nicht verkehrt… aber einen wichtigen KPI (bzw. mehrere) habt ihr dann doch noch vergessen:

    Den harten Euro! Was ist denn mit dem?

    Und zum Abschluss… Sowas wie ne „Social Media Kampagne“ (Also Wirbel machen und danach wieder in der Versenkung verschwinden) sollte es nie geben.
    Entweder ist es ne ganz normale Kampagne, die von SoMe unterstütz wird. Die wird dann aber auch gemessen wie jede andere Kampagne auch.
    Oder man macht eine Aktion, die verschiedene Social Media Präsenzen bekannt machen soll. Aber hier muss man dann auch dran bleiben. Sonst bringt einem der ganze „Erfolg“ auch nix (siehe Old Spice damals).

    Wie wärs stattdessen mit jeden Tag versuchen, seine Fans und Follower zu begeistern und neue zu ziehen? Eine gute Beziehung lebt ja auch nicht von einmal im Quartal schick essen gehen, sondern von dem täglichen Kümmern und Aufmerksamkeit schenken…

    Just my 2 Cents.

    Antworten
  6. Mathias Bürk
    Mathias Bürk says:

    Wir möchten Ihnen hier einen Kommentar von Sascha Lobo per Twitter-Direktnachricht an @ethority nicht vorenthalten:

    „Gilt m.E. nicht für politsche/gesellschaftliche Inhalte. Da sind Retweets relevanter, weil: gleichzeitige Positionsübernahme UND Reichweite.“

    Da hat Sascha Lobo Recht. Je nach Kontext werden die KPI’s natürlich verschieden gewichtet. Für die Politik und Zivilgesellschaft sind Retweets wichtiger, für Marken sind es dagegen Antworten, die von einer aktiven Beschäftigung mit ihr zeugen.

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