Word-of-Mouth Marketing Tag

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Vor genau einer Woche hat die trnd AG zum WOMday in die Hamburger Speicherstadt geladen. Referenten wie Emanuel Rosen riefen eine kaum zu bändigende Resonanz seitens der WOM-Interessierten hervor, die das Fassungsvermögen der zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten gut ausfüllten.

Torsten Wohlrab von der trnd AG begrüßte die zahlreich erschienenen Teilnehmer mit ein paar kurzen einleitenden Worten und einem kleinen erheiternden „Sendung mit der Maus“-Filmchen zum Thema WOM. Die Überleitung zum Hauptreferenten Emanuel Rosen und dessen Vortrag zum Thema „The Anatomy of Buzz“ war fließend. Der Bestsellerautor präsentierte neben sorgfältig ausgesuchten und den Vortrag auflockernden Videos und Praxisbeispielen, auch interessante statistische Insights: Beispielsweise gibt es 63% positives WOM  und  ein Großteil der Mund-zu-Mund-Propaganda findet Offline statt. Sein Vortrag reichte also von Strategien für WOM Marketing über Expert bzw. Social Hubs, die durch eine höhere Reichweite an WOM-Kontakten herausstechen, bis hin zu zukunftsweisenden Tipps, die im Endeffekt durch 3 einfache Worte definiert werden können: Listen. Observe. Improve. Der Bestseller „The Anatomy of Buzz Revisited“ lag für die Teilnehmer der Veranstaltung am Ende des Vortrags bereit und war, wie auch zu erwarten, binnen kürzester Zeit vergriffen.

Auf den sehr aufschlussreichen Vortrag von Emanuel Rosen folgte ein nicht minder interessanter WOM-Praxisfall, bei dem sich Jörg Peissker, verantwortlicher Senior Product Manager für die Marke Toppits, den Fragen von Dr. Martin Oetting und denen des Publikums stellte. Beim eher langweilig anmutenden Thema Dampf-Gar-Beutel, denken wahrscheinlich die wenigsten an eine erfolgreiche WOM-Kampagne. Da der Kreativität der Tester aber keine Grenzen gesetzt wurde, traten immer ausgefallenere Verwendungsmethoden zu Tage, wie die Zubereitung von Popcorn, wodurch die Kampagne natürlich enorm profitierte. Nach einer kurzen Verschnaufpause stellte Dr. Martin Oetting von der trnd AG  sein neues Buch „Ripple Effect“ vor, das sich der Forschungsfrage widmet, welche Möglichkeiten einem Anbieter zur Verfügung stehen, um unter Berücksichtigung neuer Medien und veränderter Kommunikationsgewohnheiten positive und damit förderliche Mundpropaganda anzuregen. Sein Konzept zur Beantwortung dieser Frage ist Empowered Involvement.  Die subjektive Wahrnehmung des Kunden zu den Faktoren „Bedeutung“, „Kompetenz“, „Selbstbestimmtheit“ und „Einflussnahme“ gilt es zu verstärken, um das situative Involvement anzuregen. Über positives WOM hinaus können so auch in Zusammenarbeit mit dem Konsumenten Problemlösungen für das Marketing generiert werden. Im Anschluss referierte Karsten Hoffmann, ebenfalls von der trnd AG, zusammen mit Dr. Martin Oetting zum Thema Benchmark im WOM-Bereich, was eine Menge Diskusssionspunkte bot, wodurch die erstmalig vorgetragene Präsentation der Zeitknappheit zum Opfer fiel. Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Prof. Dr. Martin Grothe von der Complexium GmbH, der die semantische Netzwerkanalyse im Bereich des WOM vorstellte.

Sowie zwischen den einzelnen Vorträgen Kaffee und Gebäck gereicht wurde, endete der Abend nach Abschluss der Vortragsreihe in einem Meet and Greet mit Häppchen und Getränken. Subsumiert war der Hamburger WOMday eine sehr interessante und lohnende Veranstaltung.

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