Der Mix macht’s: Social Media Element in der PR

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Die in der letzten Woche gestartete Kampagne von PONS ist ein schönes und vor allem positives Beispiel für integrierte Social-Media-Elemente in PR und Marketing.Das Herausragende an der Kampagne ist die Kombination aus Social- Media-Elementen bzw. Nutzung von Social-Media-Kanälen und klassischer PR-Arbeit. Ausgewählten Bloggern wurden grüne Schulhefte per Post zugestellt, in denen handschriftlich die Orthographie einzelner Blogeinträge untersucht wurde und als Absender die Pressestelle von PONS trug. Je nach Fehler-Aufkommen wurden Noten verteilt, immer mit einem Verweis auf das neue Online-Rechtschreib-Portal.Es wurde ein Blog eingerichtet sowie Inhalte im Netz kostenlos zur Verfügung gestellt, aber ganz klassisch auf eine persönliche Ansprache (sogar im Login) geachtet. Verknüpft mit dem Tool „Grüne Schulhefte“, was in manch einem nostalgische Gefühle aufkommen ließ, ein gelungener Schachzug. Viele Blogger, die eine korrigierte Version ihrer Blogposts erhalten haben, waren begeistert und teilten dieses dann auch mit. Es zeigte sich, dass eine simple Idee und der richtige Einsatz von Social Media belohnt wird.

Es wird viel darüber gesprochen, dass die PR-Arbeit einen Wandel durchlebt und sich im Zuge von Web 2.0 ändern muss. Dem kann ich nur bedingt zustimmen. „Anpassen“ wäre der bessere Begriff, „Offenheit“ für die neuen Möglichkeiten, die sich einem erschließen, wäre eine passende Formulierung. Viele vergessen: das sinnvolle Nutzen von Social-Media-Kanälen erleichtert die Arbeit. Das Kerngeschäft der PR, nämlich das Kommunizieren in jegliche Richtung, wird dadurch einfacher und effektiver. Ein Unternehmen wird durch Web 2.0 transparenter, die PR muss sich darauf einstellen, was sicherlich ein gewisses Umdenken erfordert, aber auch einige Vorteile bietet. Mehr Präsenz in den (neuen) Medien bedeutet Aufmerksamkeit und Aktivität in Social-Media-Kanälen bietet die Chance für PRler direkt an der Front zu kommunizieren. Darüber hinaus gewinnt die PR im besten Fall viele Mitarbeiter dazu, die, wenn sie (noch) angenehm überrascht werden, Inhalte eigenständig flächendeckend verbreiten.

Nichtsdestotrotz sind die Tage der Instrumente der klassischen PR-Arbeit noch nicht gezählt, doch gerade jetzt ist eine Komposition beider Elemente essentiell. Und somit wird, auch am Beispiel von PONS, klar: Der Mix machts!

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