Social Media Risiko: Die drei gefährlichsten Social Networks

By Alexander Becker
In August 31, 2012

Futter für Zweifler: Noch immer gibt es Manager und Unternehmen, die statt der großen Chancen und Vorteile einer proaktiven Social Media Strategie vor allem die Nachteile sehen. Für diese gibt es neues Zahlenfutter. Oder anders formuliert: Viele Unternehmen sorgen sich auch im Social Web um ihren guten Ruf und haben Angst vor Kommunikationskrisen. Dabei ist der Umgang mit solchen Krisen-Situationen vor allem eine Frage der richtigen Strategie und Vorbereitung.

Dank einer neuen Untersuchung der Altimeter Group wissen wir jetzt, von welchen Networks die meiste Gefahr ausgeht. Die US-Experten haben Personen befragt, die Social Media Risk Managment als Teil ihrer Job-Beschreibung ansehen. Das Ergebnis: 35 Prozent sagen, dass von Facebook eine eindeutige Gefahr ausgeht. 25 Prozent sehen diese auch bei Twitter und 15 Prozent gar bei YouTube. Im Grunde sind das genau auch die drei großen Networks, mit denen die Social-Manager tatsächlich jeden Tag zu tun haben.

Altimeter

Offenbar fürchten sich die Profis bei den großen Netzwerken vor allem vor ihrer riesigen Reichweite und dem Umstand, dass Dritte einfach negative Nachrichten posten können, ohne dass ein Unternehmen effektiv dagegen vorgehen kann. Gerade diese Probleme dürften jedoch nicht gerade neu sein. Mit einem funktionierenden Monitoring und einem professionellen Community Management lässt sich diese Gefahr wirksam minimieren.

Altimeter fragte auch nach den größten Ängsten. 66 Prozent gaben an, dass sie vor allem einen Schaden für die Marken-Reputation fürchten. 32 Prozent haben Angst davor, dass vertrauliche Informationen über das Unternehmen in Umlauf kommen könnten. Der Schaden für den Ruf der Firma oder Marke wird aber interessanterweise durch ein professionelles Issue-Management ins Gegenteil gekehrt. Die zweite Angst ist begründeter. Hier muss man es schaffen, dass sich die Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen identifizieren. Schult man sie dann noch im richtigen Umgang mit Social Media, werden sie auch nicht unbedarft Firmen-Interna veröffentlichen.

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