Enjoy Coca-Cola

By ethority - social media intelligence team
In September 30, 2009

The Coca-Cola Company bietet seit einigen Monaten eines der Leuchtturmprojekte überhaupt, wenn es darum geht, Social Media in Großunternehmen zu integrieren. Als eines der weltweit umsatzstärksten Unternehmen im Food-Sektor hat es Coca-Cola geschafft, sich auf diversen Kanälen ansprechend zu präsentieren. Die User danken es mit reger Beteiligung: Der offizielle Facebook-Account ist heute laut Inside Facebook mit über 3,7 Millionen Fans die insgesammt zwölftgrößte Facebook-Fanpage überhaupt. Im Corporate-Blog Coca-Cola Conversations bietet Phil Mooney, Archivar und Unternehmenshistoriker, Spannendes und Kurioses aus über hundert Jahren Konzerngeschichte.

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Und auch die einzelnen Markenprofile auf Twitter, Flickr etc. können sich sehen lassen. Verantwortlich für diese Entwicklung zeichnet sich Michael Donnelly, der letzte Woche bei Advertising Age vorgestellt wurde. Er war es, der sich mit den privaten Initiatoren der Coca-Cola Fanpage zusammengesetzt hat, um mit ihnen ein gemeinsames Konzept zur Weiterführung des Facebook-Accounts zu entwickeln. Im Herbst 2008 gegründet, wuchs dieser unter der Leitung von Dusty Sorg und Michael Jedrzejewski schnell auf zweieinhalb Millionen User an. Doch auch der offizelle Einstieg des Unternehmens tat dem Erfolg keinen Abbruch – die 4-Millionen-Marke steht an, um geknackt zu werden.

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Was macht Coca-Cola also richtig? Donnelly dazu:
“For years brands built [web] pages and expected people to come to them. Then you had Second Life and brands went out and built islands and expected people to come to them. Well, people don’t actually do that. Whatever they’re doing on the web, they’re not there to be hijacked and taken to wherever you want to take them.”

Wenn also User zum Mitmachen animiert werden sollen, ist dieses Grundkonzept in Social Media entscheidend. Engagement will hier auf freiwilliger Basis geschehen, frei von Zwang und Bevormundung. So bekommt der User letztendlich wirklich das Gefühl, an einer Commmunity selbst gestaltend mitwirken zu können. Dabei entwickelt sich der Spieltrieb und somit auch Lust, die nötige Kreativität zu entwickeln und zu investieren. Völlig umsonst ist das Mitmach-Netz nämlich nicht. Es kostet Zeit.

In diesem Sinne:

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(Pics: Facebook, Coca-Cola)

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