Google Bulletin & today in facebook

Social-Media-Mega-Trend: Lokale Nachrichten – Ausweg für die Social-Media-Krise?

Die globalen Web- und Social-Media-Riesen Facebook und Google entdecken lokale Nachrichten als neuen Social-Media-Mega-Trend.

Das ist für Marketers erst einmal keine schlechte, aber auch keine gute Nachricht. Das bedeutet vor allem, dass man sich die neuen Angebote und ihre Chancen und Risiken genau wird ansehen müssen.

Tatsächlich unterscheiden sich bei dem Facebook- und den Google-Projekt nicht nur das Angebot und die Herangehensweise, sondern auch überhaupt die Motivation es mit einem weiteren Feature bzw. Angebot zu probieren.

Google Bulletin:

Google Bulletin

Für Google geht es darum, überhaupt in der Social-Media-Welt Fuß zu fassen. Bislang scheiterten alle entsprechenden Versuche des Web-Giganten. Für die spektakulärste Blamage sorgte Google+. Jetzt also Bulletin. Hinter dem Namen verbirgt sich eine App, über die Nutzer via Smartphones News in ihrer lokalen Community teilen können. Wahlweise wird das Angebot an regionales Blog-Angebot beschrieben, ist aber auch eine Art von hyperlokalem News-Netzwerk.

Auf die Frage, was das Besondere an einer Bulletin-Story ist, antwortet Google in seinem initialen Blogposting selbst mit drei Spiegelstrichen:

  • Impactful: Bulletin helps you tell the stories that aren’t being told
  • Open: Bulletin stories are public and easy to discover: on Google search, through social networks, or via links sent by email and messaging apps
  • Effortless: No setup is required to create a story – all you need is a smartphone

 

Today In Facebook:

today in facebook

Facebook dagegen will künftig in seinem Newsfeed lokale Themen bevorzugen. Alle Mitglieder, die Produzenten von regionalen Nachrichten, welcher Art auch immer folgen, bekommen dere Inhalte – zumindest in den USA, weiter oben angezigt.

Schon bald soll das Feature jedoch auch in anderen Ländern ausgerollt werden. Auch ein eigener Bereich in der App für lokale Nachrichten ist vorgesehen, wie Mark Zuckerberg in einem ersten Facebook-Posing ankündigt.

Fazit: Um den tatsächlichen Impact für Unternehmen und Marketers abzuschätzen, wird man noch einen kleinen Moment abwarten müssen, bis man einen genauen Blick auf die praktische Angebote werfen kann.

Schon heute lässt sich jedoch festhalten: Brands können dem steigenden Desinteresse der Nutzer mit einem stärkeren Fokus auf das Lokale entgegenwirken. Alleine das ist eine Erkenntnis, die jede Company für ihr eigenen Digital Mix und Content Marketing sofort anwenden sollte.  

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