Sechs Social-SEO Tipps um das Google-Ranking zu steigern

By Sten Franke
In November 2, 2016

Egal was auch immer Sie im Web unternehmen, das Social SEO sollten Sie in Ihre Online-Marketing-Strategie aufnehmen. Denn sobald Sie es mit einem professionellen Background angehen, gilt seit mindestens anderthalb Dekaden die Regel, dass es sich – meist sogar in barer Münze – auszahlt, wenn Google Ihre Inhalte oder Ihre professionellen Angebote und Spuren leicht findet und vor allem möglichst weit oben in seinen Suchergebnissen listet.

Wer sich in seinem Business-Zweig mit den relevanten Keywords unter den Top-Platzierungen der Ergebnislisten wiederfindet, verfügt über einen erheblichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenten, die eben nicht in die Kategorie der oberen Treffer gehören.

Das Wissen um die Relevanz von Top-Rankings ist längst Teil des Standard-KnowHows so gut wie in  allen Branchen. Ebenso verhält es sich bei der Frage nach den typischen Kniffen und SEO-Techniken, um die eigenen Google-Nennungen zu verbessern.

Etwas zu kurz kam bislang allerdings die Frage, inwieweit man mit Hilfe seiner Social-Media-Aktivitäten das eigene Suchmaschinen-Ranking beeinflussen kann. Tatsächlich gibt es einige Punkte, mit deren Hilfe man via Facebook, Twitter & Co. auf die Relevanz der eigenen Keywords einwirken kann. Zu den sechs wichtigsten zählen:

  • Social-SEO-Tipp 1: Es geht nicht nur um Google
    Das klassische Internet wird fast ausschließlich von Google beherrscht. Neben dem US-Suchriesen gibt es praktisch keine Konkurrenz. Das ist im Social-Web noch immer anders. Denn dem Platzhirschen fällt es noch immer sehr schwer in vielen Networks den Überblick zu behalten. Das zeigt sich alleine schon in der Beliebtheit der Facebook-eigenen Suche. Sie soll mittlerweile auf über zwei Milliarden Aufrufe pro Tag kommen. Dabei sind ihre Ergebnisse noch immer recht mies. Die Instagram-Suche funktioniert dagegen viel besser. Was allerdings auch dem Umstand geschuldet ist, dass sie ausschließlich über Hastags funktioniert.Lange Rede kurzer Sinn: Jedes Social-Media-Posting sollte nur für einen möglichst großen Erfolg in der Zielgruppe designed werden, sondern auch derart, dass es von den jeweiligen Plattform-Suchen leicht verstanden werden kann. Das bedeutet meistens, dass klare und verständliche Hashtags eingesetzt werden.
  • Social-SEO-Tipp 2: Es geht immer (auch) um Keywords
    Die Hashtags übernehmen bei den meisten sozialen Plattformen die Funktionen von Keywords. Ob Google will oder nicht, wird so auch der Such-Gigant gezwungen, diese Logik zu übernehmen. Für uns bedeutet das  wiederum, dass wir auch im Social-Web den alten gelernten Content-Regeln folgen. So wie jeder Text auf zwei bis drei Keywords hin geschrieben und optimiert werden sollte, sollte auch jede  Statusmeldung mit zwei Keywords versehen werden. Nur das sie bei Facebook & Co. auf den Namen Hastags hören.
  • Social-SEO-Tipp 3: Definieren Sie Key-Hashtags
    Wie auch bei ihren Keywords, gilt es auch im Social-Web das eigene Angebot und die eigenen Dienstleistungen und Produkte auf einigen wenige, möglichst passende und schmissige Schlüsselbegriffe, zu definieren. Diese Social-Keywords gilt es nun via Hastags immer wieder zu platzieren.
  • Social-SEO-Tipp 4: Ego-Beschreibung und Info-Text
    Den Ego-Beschreibungen und Info-Texten kommt – vor allem bei Facebook – eine kaum zu unterschätzende Wichtigkeit zu. Während alle Postings im News-Stream nur so durchrauschen, bleibt der Info-Text der eigenen FB-Seite statisch. Ihn kann Google durchsuchen und verstehen. Also gilt es vor allem bei diesen Texten besonders smart vorzugehen. Sie sollten genauso akkurat optimiert werden, wie man es auch mit dem About-Text der eigenen Homepage macht. Auch hier gilt es wieder vor allem die richtigen Keywords bzw. Hashtags zu achten.
  • Social-SEO-Tipp 5: Google+ ist nicht tot
    Es ist längst eine abendfüllende Debatte: Ist Google+ jetzt ein lebloser Web-Friedhof oder hat das Netzwerk des Suchgiganten nicht doch noch einen gewissen Einfluss? Noch immer gibt es viele SEO-Experten, die zu einer aktiven Nutzung des Networks raten. Denn noch immer gehen Statusmeldungen, die beim Google-Network gepostet werden, sofort in den Suchindex ein.
  • Social-SEO-Tipp 6: Es geht auch Social-Athority
    Den Faktor der Social-Athority kann man zwar bestimmen, allerdings lässt sich noch immer nicht genau abschätzen, wie viel Einfluss er auf die Algorithmen der jeweiligen Suchmaschinen hat. Fest steht jedenfalls. Je höher Ihr Einfluss im Social-Web ist, umso höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass man Ihre Postings wahrnimmt und für relevant hält. Die Basis allen Social-SEO bleibt auch bei Facebook & Co. hochklassiker und beliebter Content.

 

Social Signals im SEO-Test: Was bringt Social-SEO?

100 Google+ Follower ergab einen 14,63 Anstieg der Suchmaschinen-Ranking-Position.
300 Google+ Votes ergab einen 9.44 Anstieg der Suchmaschinen-Ranking-Position.
60 Facebook-Shares & 50 resultierende „Likes“ ergab einen 6,9 Anstieg der Suchmaschinen-Ranking-Position.
50 Tweets ergab einen 2,88 Anstieg der Suchmaschinen-Ranking-Position.
1.000 Twitter-Anhänger ergab einen 1.22 Rückgang der Suchmaschinen-Ranking-Position.

Social SEO

2 Comments

  1. Ich danke Ihnen für den interessanten Artikel. SEO ist wirklich enorm wichtig.
    Auch Social Media sollte man dabei nicht vernachlässigen.
    Mit besten Grüßen,
    Manuel

    1. Sehr gerne und absolut richtig! Beides gehört eng zusammen, siehe SEO-Strategie & Content Brand: https://ethority.de/2018/01/31/content-brand-als-beste-google-seo-strategie/

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