Die neue Macht der Influencer: Journalisten noch immer weit vor Bloggern und YouTubern

By Alexander Becker
In Mai 4, 2016

Immer mehr Marketers wird langsam klar: Influencer sind für ihren Job die wichtigste Gruppe, die sie erreichen müssen. Vor allem mit Hilfe der richtigen Multiplikatoren lassen sich Botschaften möglichst effektiv verbreiten.

 

Abgesehen davon, empfinden viele Konsumenten Informationen als wertiger und vertrauenswürdiger, wenn sie von Personen geteilt oder verbreitet werden, die sie kennen oder vertrauen.

 

Der PR-Trendmonitor 2016 von News aktuell und Faktenkontor hat nun einmal genau untersucht, welchen Influencer-Gruppen PR-Profis am meisten vertrauen. Das Ranking kommt zu einem eindeutigen Ergebnis:

 

1. Journalisten, 75 Prozent

2. Kunden, 68 Prozent

3. Eigene Mitarbeiter, 46 Prozent

4. Experten, 42 Prozent

5. Branchen-Verbände, 26 Prozent

6. Blogger, 20 Prozent

7. Politiker, 17 Prozent

8. Facebooker, 14 Prozent

9. Twitterer, 9 Prozent

10. NGOs, 8 Prozent

11. YouTuber, 6 Prozent

12. Instagramer, 6 Prozent

 

Die Autoren kommen zu dem Ergebnis:

„Drei Viertel aller Kommunikatoren zielen mit ihren Maßnahmen in erster Linie auf die klassischen Medien ab. Trotz ihres vielfach propagierten Bedeutungsverlustes stehen die Redakteure von Zeitungen, Zeitschriften, TV und Hörfunk nach wie vor im Zentrum der Aufmerksamkeit. Erstaunlich ist, dass der Abstand zu Bloggern und anderen Akteuren aus Social Media sehr groß ausfällt. So halten nur 20 Prozent der Befragten Blogger für sehr wichtig. Bei YouTubern und Instagramern sind es sogar nur sechs Prozent.“

Grundsätzlich wird es für die PR-Profis immer wichtiger, die für sie wichtigsten Influencer zu identifiziere und dann passgenau anzusprechen. Dafür wiederum wird ein akkurat aufgesetztes Monitoring immer wichtiger. 


Influencer-Ranking: Journalisten für PR-Profis am wichtigsten / Kunden und Mitarbeiter deutlich vor Bloggern

Leave A Comment