Die ungenutzten Potentiale im Marketing-Mix

By Alexander Becker
In Dezember 9, 2013

Wie im echten Leben gilt auch im Marketing-Web-Leben das Motto: Auf den Mix kommt es an. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von ExactTarge über die richtigen Marketing-Mischung in der Online-Kunden-Ansprache.

Auch diese Analyse zeigt: Noch immer funktioniert die gute alte E-Mail hervorragend. So verschicken 91 Prozent der Befragten regelmäßig, wie auch immer gemachte Newsletter. Bei 64 Prozent hat das Mailing die Aufgabe Produkte und Services verkaufen, für 52 Prozent geht es um die Generierung von Leads. 51 Prozent hoffen mit Hilfe der elektronischen Post den Traffic auf der eigenen Webseite zu steigern. Ebenfalls 51 Prozent nutzen das Tool zur Erhöhung der eigenen Markenbekanntheit.

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Allerdings geben die meisten Befragten auch an, dass sie die Möglichkeiten von E-Mail-Marketing gar nicht richtig ausnutzen würden. Auch hier gibt es wiederum einen weiteren bekannten Effekt aus dem echten Leben: Der Kopf ist willig, doch es fehlt die Kraft eine Sache wirklich konsequent umzusetzen.

Dies zeigt sich auch beim Engagement im Social-Web. So glauben rund 60 Prozent, dass Facebook eine wichtige Rolle spielt. Bei Twitter liegt dieser Wert bei 52 Prozent. „Umsatz Nebensache“, fasst Olaf Kolbrück eines der Ergebnisse zusammen. „Auch hier gibt es Differenzen zwischen Sein und Bewusstsein. Beispielsweise beantwortet lediglich jedes dritte befragte Unternehmen Kundenanfragen über seine Facebook-Seite (34 Prozent), mehr als zwei Drittel (69 Prozent) bewerten diese Maßnahme jedoch als sehr effektiv.“

Beispiele hierfür: Mit der Teilnahme an einem Gewinnspiel ein Like verbinden, halten 70 Prozent für die effektivste Facebook-Marketing-Maßnahme überhaupt. Allerdings wird sie nur von 39 Prozent genutzt. Ähnlich sieht es bei den gesponsorten Meldungen aus. 67 Prozent aller Befragten halten dieses Werkzeug für effektiv, zum Einsatz bringen es allerdings nur 25 Prozent.

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