Wo kommt der Traffic bei deutschen Webseiten her?

By Alexander Becker
In November 21, 2013

Auf diese Zahlen sollte jeder Web-Worker einmal ganz genau schauen. Denn die Untersuchung von Björn Tantau lässt gleich mehrere interessante Rückschlüsse auf das Surfverhalten und den richtigen Umgang mit Quellen und sozialen Netzwerken zu.

Traffic

Für sein Online-Marketing-Magazin befragte er 500 Webmaster und Inhaber von Websites und Blogs nach ihren wichtigsten Traffic-Lieferanten. Das ist alleine deshalb schon eine spannende Frage, weil es vor allem hierzulande keine wirklich validen Daten gibt, von welchen Quellen im Schnitt die meisten Besucher auf eine Webseite kommen.

Die auf den ersten Blick erstaunlichsten Ergebnisse der Umfrage sind, dass nur 30 Prozent der Besuche daraus resultieren, dass die Surfer ganz bewusst eine spezielle URL in die Adress-Zeile ihres Browsers eingeben.

Wenig überraschend ist der Umstand dagegen, dass der Einfluss von Google und Facebook kaum zu unterschätzen ist.

Das heißt: Was für eine Seite oder Portal man auch immer betreibt, neben einer funktionstüchtigen Google-Optimierung, muss stets auf die Bedürfnisse und aktuellen Facebook-Hypes geachtet werden. Allerdings fragt Tantau auch zu recht, dass die Zahlen zeigen würden, dass es auch gefährlich sein kann, „sich auf Google und Facebook als Traffic-Quelle zu verlassen. Was passiert bei einer Abstrafung einer Website oder eines Blogs durch Google? Was ist, wenn eine große Fanpage auf Facebook wegen Verstößen gegen die Richtlinien geschlossen wird?

Die einzige Lösung: „Darauf muss man vorbereitet sein und seinen Blog oder seine Website auf ein entsprechend breites Fundament stellen“.

Ein weiteres spannenden Ergebnis: Der Einfluss von YouTube als Traffic-Quelle scheint – zumindest hierzulande – überschätzt zu werden.

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