Warum Marken und Firmen unbedingt twittern sollten

By Alexander Becker
In Juni 14, 2013

In Sachen Social Web und Journalismus scheint Deutschland noch immer ein technologisches Entwicklungsland zu sein. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest die eine neue Oriella Digital Journalism-Studie. Für die Analyse wurden 553 Journalisten in 15 Ländern zu ihrer Nutzung von Facebook, Twitter & Co. befragte.

Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass weltweit mittlerweile rund 59 Prozent aller Berichterstatter zwitschern. Nur in Deutschland hat lediglich ein Drittel überhaupt ein Twitter-Account. Eine erschreckende Zahl.

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Während in Frankreich mittlerweile knapp 80 Prozent aller Journalisten twittern und fast 50 Prozent ein eigenes Blog pflegen bzw. ein eigenes Google+-Profil unterhalten, sind die Deutschen Kollegen noch lange nicht so weit. Hierzulande bloggen nur rund 25 Prozent. Der Anteil an Google+-Nutzern liegt sogar nur bei rund 15 Prozent.

Bereits im Frühjahr hatte der Trendmonitor ähnliche Zahlen vorgelegt. Die News Aktuell-Analyse kam zu dem Ergebnis, dass rund die Hälfte aller deutschen Journalisten Twitter nicht als Quelle nutzt und außerdem Tweets von Personen als nicht zitierfähig empfindet.

Die Zahlen werfen kein gutes Bild auf den Berufstand der Journalisten. Sie entbinden die PR- und Marketing-Verantwortlichen jedoch auf keinen Fall von der Verpflichtung umso mehr via Twitter, Facebook & Co. kommunizieren. Denn auch wenn noch immer wenige Journalisten zuhören, folgen immer mehr Konsumenten den Marken im Social Web. Die Entwicklung ist eindeutig. In Kommunikation wird der Journalist als Mittler zwischen Konsumenten und Marken immer unwichtiger. Die Gespräche finden immer häufiger direkt zwischen den Unternehmen und den potentiellen Käufern statt. Das ist eine große Chance für jede Company.

0 Comments

  1. form55 – Lite avis blir jag nog! ;)Ninette – Haha, jo se5 e4r det nog. Fast i alla fall sme4lter det bort snabbt nu med den ve4rmande ve5rsolen.Anonym – Har inte varit dit pe5 en tid nu. c5rets f6sterbottning blev han ve4l (inte esdnat SYDf6sterbottning ;)).

  2. Pingback: Twitter — Aktuelles aus 6.2013 | webpixelkonsum

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