Facebook, Google+ & Co.: B2B-Einsatz in Social Networks

By Alexander Becker
In April 23, 2013

Business to Business via Facebook, Twitter & Co.: Wenn wir über die richtige Social Media-Strategie reden, den passenden Content-Mix und über die Chancen und Risiken von aufgeweckten Kunden 2.0, haben wir im Grunde immer vom Verhältnis Business to Consumer, also B2C gesprochen.

Dabei bietet der richtige Einsatz von Social Media auch im Business to Business (B2B) fast noch größere Chancen. Die britischen Marketing-Spezialisten von TheDrum hatten sich bereits diesem Thema angenommen und in acht Gründen zusammengefasst, warum Social Media vor allem auch im B2B-Bereich nicht nur wichtig ist, sondern einen echten Wettbewerbsvorteil bedeuten kann.

Wichtigster Grund: Seit jeher gehört der Aufbau eines festen und großen Netzwerkes zu den wichtigsten Aufgaben im B2B-Bereich. Nur wer seine Branche wirklich kennt (auch persönlich), der kann mittelfristig gute Geschäfte machen. Social Media ist die Verlängerung dieser Netzwerke in den virtuellen Raum und heutzutage eigentlich unabdingbar. Zudem beweist der richtige Einsatz, dass Sie die Zeichen der Zeit erkannt haben. Nichts ist schlimmer, als im Wirtschaftsleben den Eindruck zu erwecken, man bliebe hinter den aktuellen Entwicklungen zurück.

Zudem lassen sich auch im B2B-Sektor mit der richtigen Social Network-Strategie potentielle Neukunden gewinnen. Denn via Google werden – trotz Ihres elitären B2B-Ansatzes – viele Interessierte auf Ihren Angeboten landen, sobald Sie anfangen, guten und gehaltvollen Content zu posten. Sie erreichen nach einer Weile eine Menge von neuen Nutzern, die sonst nie auf Ihre Seiten gelangt wären. Auch deshalb ist es sinnvoll einen eigenen Firmenblog zu starten. In einem Blog werden Inhalte gut präsentiert, von Suchmaschinen leicht gefunden und der Inhalt gehört Ihnen.

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Höchst spannend ist in diesem Zusammenhang, dass offenbar die Relevanz von Google Plus gerade im B2B rapide steigt. „Im Rahmen einer Umfrage von B2B Marketing ist Google+ in der Gunst der Befragten um 20 % gestiegen. In Slideshare und Pinterest wird ebenfalls Potenzial gesehen. Die Erwartungen an Facebook und vor allem Twitter sind deutlich zurückgegangen“, schreibt Futurebiz.de.

Tatsächlich bietet Google+ durch seine Anbindung an die Google Suche einen Vorteil gegenüber anderen Social-Networks. Inhalte, die auf Google+ veröffentlicht werden, sind dauerhaft über die Google-Suche auffindbar. „Bei Tweets und Facebook-Beiträgen ist das nicht der Fall. Punktuell erzielen diese beiden Netzwerke zwar mehr Traffic als Google+, langfristig gesehen und mit der SEO-Brille betrachtet, liegen die Vorteile bei Google+“, analysiert Futurebiz. An dieser Argumentation ist nichts auszusetzten.

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