Things to come: Ein Ausblick auf baldige Social Media Neuerungen

By ethority - social media intelligence team
In Februar 6, 2013

Nicht nur Facebooks neue Graph Search wurde zu Beginn dieses Jahres angekündigt. Viele kleine und größere Änderungen im Social Web finden jede Woche statt. Heute haben wir drei davon rausgepickt und stellen sie einem kurzen „Things to come“ vor.

Das Redesign der Youtube Channels

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Laut GoogleWatchBlog können sich Agenturen und Channel-Betreiber auf ein neues Design freuen, welches das Youtube-Layout mehr an die „Mutterplattform“ Google+ anpasst. Das Hintergrundbild verschwindet (und somit auch ein Stück Freiheit der individuellen Gestaltung) und wird durch einen breiten Header sowie einen Avatar ersetzt. Eine Sidebar soll auf der linken Seite dauerhaft sichtbar sein. Weitere Änderungen betreffen die Ansicht der Videos im Channel, der Playlists, Highlight-Videos und Video-Thumbnails. Das weiße, ordentliche Design folgt dem Trend, nur noch Kleinigkeiten individualisieren zu können, eine einheitliche Ordnung und Eleganz sich aber auf allen untergeordneten Ebenen (Sites/Channels) durchsetzt. (Modernes Webdesign erweckt mitunter den Eindruck, dass alles „Apple“ wird…)

Facebook-Ortung

Nicht nur RP Online berichtet, dass User von Facebook bald eine App erwarten können, die sie „einander näher“ bringt. Damit ist jetzt nicht die Skandal-Applikation „Bang your friends“ gemeint, sondern eine Anwendung, die den User und seine Freunde ortet und meldet, wenn man sich in der Nähe eines Freundes befindet – für spontane Treffen, zum Beispiel. Ein besonders praktischer „Nebeneffekt“: Superlokale Werbung. So kann man zum Beispiel blitzschnell eine Werbeanzeige auf das Smartphone bekommen, wenn man sich einem Schnäppchen in der Stadt nähert. Facebook hat damit eine vielversprechende Werbeoption angekündigt und gekonnt auf den Trend des Umstieges auf die mobile Nutzung des Netzwerkes reagiert.

Neues Facebook-Werbeformat

In der mittlerweile extremen Vielfalt der Werbeformate, die Facebook seinen Geschäftskunden anbietet, wird laut Inside Facebook nun eine weitere Option in Aussicht gestellt: Eine neue Sidebar Ad mit breiteren Bildern oberhalb des Werbetextes. Offizielle Begründung: User bevorzugen größere Bilder im News Feed, daher wird dieser Effekt nun auch in der Sidebar in einem Testlauf ausprobiert.

0 Comments

  1. Ich bin dennoch überzeugt, dass graph search bei facebook den meisten Wirbel verursachen wird, sobald die Menschen erkennen, welch mächtiges Tool sie da an die Hand bekommen haben.

    Kunden veganer oder vegetarischer Lebensmittelhersteller auf der Suche nach Verstößen gegen markenwerte, die Mitarbeiter finden die McDonalds ein „like“ gegeben haben, oder auch „Bacon“.

    Liebhaber von Pelzen, Jagdsport, Anhänger von Atomkraft bei Öko-Energieanbietern, Menschen die ein Like bei Rassismus (die die gibt es bei 1 Mrd. Nutzer) oder eher schlüpfrigen Humor-Seiten gesetzt haben, werden sehr schnell Ziel der Sozialen Fahander werden und mit ihnen Ihre Arbeitgeber.

    Auch wenn Untersuchungen bspw. zum Kommentar des Chick-fil-A CEO zur gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA belegen, dass die Umsätze in Summe nicht gelitten haben, so sind doch die Kommunikationsanforderungen im Social Business an Unternehmen massiv höher, als rein in traditionellen Kanälen – es sei denn, Mangels qualifiziertem Personal und Notfallplänen greift das Unternehmen zur Untugend Nummer Eins: Den Kopf in den Sand stecken, bis hoffentlich alles vorbei ist.

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