Spotted: … Der neue Facebook Trend

By ethority - social media intelligence team
In Januar 29, 2013

„Spotted:“ ist der neue Trend auf Facebook. Spotted: – Pages sollen Menschen, die sich an einem bestimmten Ort flüchtig begegneten, zueinander führen. Die Partnersuche auf Facebook.

Für Unternehmen kann dieser Trend sehr wertvoll sein, da sich diese Communities derzeit durch ein hohes Wachstum und eine hohe Reichweite auszeichnen. Besonders jüngere Zielgruppen sind momentan auf diesen Pages sehr aktiv. Ein interessantes Phänomen, denn die Inhalte solcher Seiten bestehen ausschließlich aus Text. Trotzdem erzielen sie eine Reichweite, die mit Bilder- oder Video-Content zu vergleichen ist und die Page-Likes explodieren. Ein Grund hierfür ist die Facebook-Funktion „Markieren.“ Oft markieren Leser eines Spotted: – Postings ihre Freunde im Kommentarfeld, die die gesuchten Personen sein könnten. Diese Freunde finden Gefallen an der Seite und „liken“ sie dann ebenfalls, wodurch sich die Reach weiter erhöht.

Der Content: Eine Mischung aus Reality Soap und Fun. Man sieht sich flüchtig an der Straßenecke oder in einer Bar und sucht in der Folge auf Facebook nach diesem Menschen. Viele User wollen helfen und das Schauspiel in real-time begleiten. Awareness ist die Folge.

Spotted:

Ausblick: Diese Seiten sollten das Facebook-Targeting erweitern. Speziell eine junge Zielgruppe kann hier generiert werden. Die „Spotted: – Pages“ beziehen sich immer auf einen stark eingegrenzten realen Ort, somit können Unternehmen hier von der steigenden Reichweite dieser Pages profitieren.

Beispiel: Bei der Zielgruppe „Studenten“ wären die Spotted: – Pages vom regionalen Verkehrsverband oder die der ansässigen Fitnessstudios eine Targeting-Option. Auch individuelle Social Media Kampagnen mit dem Fokus „Spotted:“ können jetzt Reichweite schaffen und Markenbotschaften auf eine sehr versteckte Art und Weise platzieren.

0 Comments

  1. Ich vertrete die Auffassung, dass es im Social Business Zeitalter nicht mehr um verstecke Markenbotschaften gehen kann.

    Markenbotschaften können und sollen offen kommuniziert werden, denn nur so werden sie sozial überprüfbar. Da Unternehmens-PR und angestrebtes Image oft dem erlebten Verhalten von Unternehmen widersprechen, ist dies nicht in allen Unternehmen populär.

    Sich Social Business zu öffnen, erfordert mehr als zuvor an der eigenen Relevanz für Menschen zu arbeiten und diese zu leben, anstatt sie bloß in Werbebildern und -worten im menschlichen Erinnerungsraum verankern zu wollen.

    Spotted Pages sehe ich da als eine interessante Ausprägung, denn Menschen sehen einander überall – von der Party hin zum Supermarkt, im Nahverkehr, im Zug, Flugzeug oder auch von Scheibe zu Scheibe im Stau.

    Da zu sein, im gesamten menschlichen Zusammenhang relevant zu sein, so wie er sich darstellt und dabei der Stärke der eigenen Marke und des eigenen gelebten Unternehmensbildes vertrauen können, dass zählt. Unternehmen, die ihrer Wirkung in ihrem Handeln und im Kundenumgang nicht sicher sind, können nicht von der Social Business Zukunft profitieren.

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