Facebook-Werbung, wie sie nicht sein sollte

By ethority - social media intelligence team
In Januar 8, 2013

Targeting (und Re-Targeting) ist ein hocheffektiver Mechanismus für Social Media Manager und deren Kunden, Ad Blocker wiederum die letzte Instanz für von aufdringlicher Werbung entnervte User. In unserer Agentur benutzen wir natürlich keine Ad Blocker und freuen uns immer wieder über besonders auffällige  oder unfreiwillig unterhaltsame Anzeigen in der rechten Spalte neben dem Facebook-Newsstream. Im neuen Jahr haben wir eine Handvoll für unsere Leser gesammelt:

werbefails

Für diejenigen, die 500 Euro am Tag verdienen, gesunde 6 Kilogramm in der Woche abnehmen oder gerne ab und zu „eine Sex“ haben wollen, sind einige der oben genannten Anzeigen vielleicht reizvoll. Aber nicht jede der kleinen Werbeflächen wurde schlecht genutzt: Die Anzeige, die die rote Motiv-Unterwäsche bewirbt, ist vielleicht etwas anstößig, aber unterhaltsam und hat sicherlich keine schlechte CTR. Die typischen Diät-Anzeigen, die auf junge Frauen abgezielt sind, erwecken jedoch keinen seriösen Eindruck, sondern selbst bei diätwilligen Userinnen eher Misstrauen.

Seriöse Anbieter sollten auf verschiedene Faktoren achten, wenn sie Facebook-Werbung schalten, so zum Beispiel eine markante, aussagekräftige Überschrift, einen (sprachlich korrekten!) Text mit unaufdringlichem Call to Action und ein ansprechendes Bild, das nicht unprofessionell beschnitten wurde. Logos erwecken Vertrauen und machen gleich ein erstes Bild der beworbenen Marke.

Da Facebook gleich mehrere Werbeflächen zur Verfügung stellt, sollte jede davon auch spezifisch bearbeitet werden. Interessierte Leser finden noch diese Woche unsere Übersicht über Facebooks Werbeformate in diesem Blog. (Über weitere Beispiele von Werbe-Fails freuen wir uns natürlich!)

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