Twitter hat keine Instagram-Fotovorschau mehr – Dafür aber nun einen eigenen Fotofilter

By ethority - social media intelligence team
In Dezember 13, 2012

Seitdem Facebook im April diesen Jahres Instagram gekauft hat, geht es für die Fotoplattform steil bergauf. Fotos durch verschiedene Filter zu verschönern und interessanter zu gestalten, kommt bei den Nutzern gut an. Lange Zeit war es möglich, die Bilder auch seinen Twitter-Followern zur Schau zu stellen – diese Zeiten gehören nun allerdings der Vergangenheit an. Nachdem Twitter im Juli die Regeln der Nutzung von dritten Diensten verschärft hatte und somit strenger vorgab, was erlaubt ist und was nicht, fühlte sich auch Instagram davon betroffen – und schlug zurück. Vor wenigen Wochen unterband Instagram die Fotovorschau bei Twitter; zum Ärger vieler Twitter- und Instagram-Nutzer.

Twitter sah in diesem Verlust jedoch eine neue Chance und reagierte schnell: Ein eigener Fotofilter wurde entwickelt. Acht verschiedene Filter stehen dort zur Auswahl, darüber hinaus eine Zauberstab-Funktion zum nachträglichen Optimieren der Bilder.

Twitter Filter

Die Reaktion war allerdings keine direkte Kurzschlussreaktion. Die New York Times berichtete bereits im November, dass Twitter einen eigenen Fotofilter plane. Der Launch der Funktion kam jedoch passend als Antwort auf den Entzug der Instagram-Vorschau.

Leider bedeutet der neue Twitter-Filter Redundanz. Hat ein Nutzer (oder ein Unternehmen) bisher ein Foto mit Instagram aufgenommen, so konnte dieses problemlos als Vorschau bei Facebook und Twitter gepostet werden. Nun muss das Objekt allerdings zwei Mal abgelichtet werden – oder der Nutzer entscheidet sich für eines der beiden Bildbearbeitungsprogramme. Dass sich Twitter bei diesem Dilemma als Number One Choice entpuppen wird, ist bei dem momentanen Instagram-Aufschwung eher unwahrscheinlich.

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