Verirrt in Silent Hill? Dafür gibt es doch eine Map!

By ethority - social media intelligence team
In November 12, 2012

Pünktlich zu Halloween 2012 erschien die von Fans sehnsüchtig erwartete Fortsetzung des Horrorfilms „Silent Hill“ – diesmal natürlich in 3D. Begeisterte Anhänger der Spiele- und Filmereihe hatten schon lange vorher die Möglichkeit, sich online auf einer genretypisch gestalteten Website als „Einwohner“ der fiktiven Ortschaft Silent Hill einzutragen. Dazu mussten sie ein Foto hochladen, oder sich – wie praktisch – mit Facebook verbinden, um ihr Profilfoto auszuwählen. Diese konnte dann nach Vorbild der Filmmonster verzerrt  und mit einem „Missing“-Aktenblatt versehen in die Einwohnerliste gestellt werden. Über 10 000 Leute bevölkern mittlerweile die Geisterstadt. Dieser (nicht herausragend innovative) Ansatz, Fans und potentielle Kinogänger zu erreichen und sie zumindest online Teil der Geschichte sein zu lassen, steigerte seine Attraktivität vor allem durch die Fotobearbeitung, bei der die Fans ihre Bilder bis zu einem gewissen Grad individuell und kreativ „vergruseln“ konnte. Dadurch entstanden interessante, teilenswerte Inhalte.

Deutlich spannender ist allerdings die Google Map, die in die Website eingebettet wurde. Sie zeigt im extrem bekannten Google-Format einen Stadtplan von Silent Hill, auf dem Fans sofort das Symbol aus dem ersten Film sowie Straßennamen aus den Spielen wiedererkannten. Doch selbst für SH-Anfänger gab es einen massiven Wiedererkennungswert: Durch die Google-Optik, die beinahe jeder User bereits zur Routenplanung oder Orientierung genutzt hat, entsteht der starke Eindruck von Realität und Mitten-Drin-Sein. Die Karte hat zwar nicht die vollen Funktionen einer Google Map (zum Beispiel Satteliten-Ansicht) und ist auch an den Rändern begrenzt, dies tut dem Effekt aber keinen Abbruch. Eine gute Idee, bekannte Formate auf zu bewerbende Inhalte zu übertragen, um Wiedererkennung mit der Illusion von Realität zu verknüpfen.

Silent Hill Google Map

Silent Hill Google Map

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