Studie analysiert die Meinungsführer in Social Networks

By Alexander Becker
In November 5, 2012

Schon immer galt im Marketing die Regel: Erreiche die Meinungsführer und Du vervielfachst automatisch Deine Reichweite. Denn auf die Opinion-Leader hören wiederum eine Vielzahl anderer potentieller Kunden. Diese Regel ist nicht nur noch immer aktuell, sondern in Zeiten des Social Webs mittlerweile sogar von entscheidender Bedeutung.

Um mehr über die Meinungsführer zu erfahren hat sich das Medianetzwerk Vivaki in seiner Untersuchung „Social Minds 2012“ die Meinungsführer einmal genau angesehen. Erste Erkenntnis: Neun von zehn Opinion Leadern sind heute in Social Networks aktiv: Wenig überraschend ist Facebook mit 84 Prozent am beliebtesten. Gefolgt von Twitter (34 Prozent) und Xing (30 Prozent ).

Nach Meinung der Analysten gehören rund zehn Prozent aller Onliner zur Gruppe der Meinungsführer. Heißt: Diese sind auf Web 2.0- Plattformen sehr aktiv, geben anderen Nutzer oft Ratschläge und Empfehlungen. Zudem sollen sie im Schnitt rund 200 Facebook-Freunde haben. „Sie posten auf Facebook mindestens einmal pro Woche eigene Beiträge und geben fast ebenso oft Likes für Produkte, Services oder Veranstaltungen ab“, berichtet Wuv.de.

Besonders interessant ist die Frage, nach dem Einfluss von Kaufanreizen. Denn 36 Prozent der Meinungsführer wurde schon einmal ein Produkt in einem sozialen Netzwerk empfohlen, dass sie dann auch kauften. 39 Prozent haben sogar schon einmal direkt aus einem Social-Media-Angebot heraus etwas gekauft.

Einen besonderen Fokus legte Vivaki auf die Frage, welche Erwartungshaltung die Meinungsführer überhaupt in Bezug auf Unternehmen im Social Web haben. Die häufigsten Antworten dabei: „Das Produkt oder der Service gefällt mir wirklich“, „die Meinung anderer User dazu interessiert mich“ oder „ich bekomme dafür einen Rabatt, Gutschein oder nehme an einer Verlosung teil“.

Auf diese Erkenntnisse sind die Macher der Studie auch besonders stolz. „Die Analyse, mit welcher Motivation Social-Media-Nutzer mit Marken in Kontakt treten und welche Ansprache sie sich von ihnen wünschen liefert Werbungtreibenden daher wichtige Hinweise für ihre Aktivitäten in Sozialen Medien“, zitiert Werben und Verkaufen Werner aus den Erlen, Chief Technology Officer Vivaki.
Die Basisversion der Studie tauscht Vivaki gegen einen Tweet.

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