Bindenwerbung: Tosender Beifall statt Shitstorm

By ethority - social media intelligence team
In Oktober 19, 2012

Es begann mit einer humorvollen Beschwerde auf der Fanpage des britischen Damenbinden-Herstellers Bodyform: Ein desillusionierter Brite machte seiner Enttäuschung über die Werbelüge des Herstellers Luft, dass Frauen zu der „besonderen Zeit im Monat“ nicht wie versprochen Extremsport und Glückseligkeit zelebrieren würden, sondern von liebevollen Wesen zu dem dämonischen Mädchen aus „Exorzist“ mutieren würden. Was als amüsantes Lament auf der Fanpage begann, sammelte schnell über 90 000 Likes und entwickelte so ein massives Shitstorm-Potential.

Doch Bodyform gelang es, die Beschwerde in einen Social-Media-Marketing-Coup zu transformieren. Die Briten produzierten eine Video-Antwort, in der eine Fake-Firmenchefin die Werbe-Lüge gesteht. Allerdings sollte diese nur dem Schutz der Männer dienen. Am Ende des Clips verspricht sie eine neue Ehrlichkeit in der Werbung rund um das schwierige Thema. Besonders schön: Nebenbei bricht sie mit bitterbösem Lächeln ihren Bleistift durch. „Gut gemacht, Richard“.

Britischer Humor trifft Social Media – die Fanpage brummt, Männer und Frauen teilen das Video einen Damenbinden-Herstellers (2.100.299 Views am 19. Oktober 2012). Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Und den Hut vor der extrem unterhaltsamen Aktion von Bodyform ziehen.

Richard Neills Desillusionierung:
bodyform+screen

Bodyform gesteht die Wahrheit ein:

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