Alternion: toller neuer Social-Media-Aggregator

By Alexander Becker
In Oktober 18, 2012

220 Dienste auf nur einen Klick: Es ist längst eine der größten Herausforderungen für Marketing-Experten und Social-Media-Manager den Überblick über die unzähligen eigenen Web 2.0-Channels zu behalten und gleichzeitig auch noch auf- und wahrzunehmen, was all die Menschen posten, denen man selbst folgt.

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Die beste Lösung für dieses Problem bieten spezielle Social-Media-Aggregatoren, mit deren Hilfe man alle seine Accounts über nur ein Interface steuern kann. Hootsuite ist ein gutes Beispiel hierfür. Ein weiterer interessanter Dienst scheint das neue Alternion zu sein. Das Angebot ist gerade gestartet und verspricht, dass man über ein Dashboard rund 220 Web 2.0-Service inklusive der eigenen E-Mails steuern könne.

Das Angebot von Alternion funktioniert dabei in zwei Richtungen: Zum einen ist es möglich, über das zentrale Interface den eigenen Content über alle wichtigen Social-Media-Dienste zu streuen. Zum anderen lassen sich auch die unterschiedlichen Newsfeeds von Facebook, Twitter, LinkedIn & Co. zentral verwalten.

Neben dem praktischen Nutzen bietet das Web 2.0-Dashborad auch ein tolles kleines Spezial-Feature. Über einen Contacts-Button können Freunde und Bekannte Netzwerk übergreifend gesucht werden.

Allerdings sieht t3n auch ein ernsthaftes Problem in der Nutzung des Neulings: „Er hat Zugriff auf alle persönlichen Daten und Anwendungen. Außerdem wird so aus den vielen Einzel-Profilen, die jeder von sich pflegt, ein einziges und für andere sichtbares Profil.“ Menschen, mit denen man nur über ein einziges Netzwerk verbunden sei, könnten nun das eigene Gesamtprofil sehen, das aus den unterschiedlichen Netzwerken gespeist werde.

Jeder User muss also für sich abwägen, ob er den Nutzen des Social-Media-Aggregators höher einschätzt, als die Gefahren, die mit der Herausgabe der gesammelten Zugangsdaten einhergehen.

0 Comments

  1. Guter Artikel. Die Versuchung in allen möglichen Social Media Kanälen aktiv zu sein, könnte auch aus dem Missverhältnis von Ressourcen und Strategie / Zielen resultieren. Wer nicht genau weiss, was er wirklich wo machen will, macht möglichst viel an vielen Stellen.

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