ARAG web@ktiv – Versicherung für private Internetnutzung

By ethority - social media intelligence team
In Oktober 4, 2012

Wir haben alle schon davon gehört: Cyber-Mobbing, Internet-Betrug, Zahlungsaufforderungen auf Grund von Downloads der Kinder, Facebook-Parties die aus dem Ruder laufen. Neben all den Vorteilen, die das Internet bietet, gibt es auch Menschen, die es dazu nutzen anderen zu schaden. Während Sie unser gridmaster zum Beispiel sofort auf Ihr Unternehmen schädigende Aussagen hinweist, damit Sie rechtzeitig reagieren können, gibt es für Privatpersonen bislang wenig Anbieter, die ihnen einen umfassenden Schutz versprechen.

Laut Lead Digital halten 43 Prozent der Deutschen einen Versicherungsschutz gegen Onlinemobbing für notwendig. Und so kommt die ARAG mit web@ktiv den Deutschen entgegen, in dem sie ein Versicherungs-Angebot für Privatpersonen im Netz entworfen hat, der diese Lücke schließen soll. Wenn jemand mit fremden Daten den Ruf schädigt, fremde Identitäten klaut, Cyber-Mobbing betreibt, oder beim Online-Einkauf etwas schief läuft, soll die Versicherung greifen. Auch an Familien wendet sich dieser Service. So übernimmt die ARAG die Anwaltskosten, wenn der Sohn oder die Tochter angeblich gegen Urheberrechte verstößt.

arag webaktiv

Screenshot von ARAG-Website

Ein ähnliches Angebot hat sich in Großbritannien ALLOW mit angeblich „The world’s first online and social media insurance“ ausgedacht. Die Entfernung der eigenen E-Mail-Adresse „aus sämtlichen Datenbanken von Marketing- und Newsletterunternehmen, schützt diese Informationen für die Zukunft und berät die Kunden für das weitere Vorgehen“, wie futurebiz schreibt. Der Autor des Artikels fragt sich allerdings zu Recht, wie der Schutz vor Hacks des eigenen Social Media Kontos durchgeführt werden kann. Dieser wird ja nicht rund um die Uhr geschützt, lediglich im Falle eines Schadens greift der Schutz.

Und so gilt auch bei web@ktiv natürlich nicht, dass Sie sich absolut unbedarft im Netz aufhalten sollten. Ein waches Auge kann Sie vor vielen Schäden schützen. Und sie greift auch nicht automatisch. So müssen Sie sich im Bedarfsfall schon selber an die ARAG wenden. Bemerken Sie Ihre Rufschädigung nicht, schützt demnach auch web@ktiv nicht. Aber bemerken Sie etwas, oder haben Sie eine Abmahnung im Hause wegen angeblichen Verstößen gegen das Urheberrecht, kommen Sie leichter aus der Patsche.

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