Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?

By ethority - social media intelligence team
In August 14, 2012

Niemand!
Und wenn er kommt?
Dann laufen wir!

Ich zitiere Wikipedia:

Die beiden Parteien rennen nun entgegengesetzt auf die andere Seite bis zur rettenden Wand bzw. Begrenzung. Der Fänger versucht dabei, so viele wie möglich durch Antippen zu fangen. Diese helfen im nächsten Durchlauf dem Schwarzen Mann beim Fangen. Der Letzte, der übrig bleibt, hat gewonnen und ist meist im nächsten Spiel der Fänger.

Herzlich Willkommen in der Social Media Welt. Einer Welt, die vor Gefahren nur so wimmelt, wo kein Unternehmen (vor allem im B2B Bereich) einen Schritt in Social Media machen kann, ohne anschließend in Grund und Boden geshitstormed ™ zu werden.

Diese Form von  „machtlos ausgeliefert sein“ bereitet vielen Unternehmen Angst, sich in Social Media zu bewegen.

Die Gefahren der Kritik im Social Web, wenn sie nicht ernst genommen wird:

–         Kritik kann sich im Web 2.0 unheimlich schnell verbreiten

–         Kritische Kommentare können meinungsbildend werden

–         Somit kann die Onlinereputation dauerhaften Schaden nehmen

–         Kritische Kommentare bleiben dank den Suchmaschinen für immer auffindbar

Aber ist die Angst berechtigt?

So pauschal lässt sich das nicht beantworten. Es hängt sicherlich immer ein wenig davon ab, wie das Unternehmen bisher Business gemacht hat. Eher “Schwarzes Schaf Taktik” mit manchmal seltsamen Vertragsklauseln? Oder eher ganz offen, aber mit Problemen in der Logistik?

Witzigerweise sind es vor allem meist B2B Unternehmen (Mittelständler, auch gern Familienbetriebe), die den Schritt ins Social Web fürchten. Der Imageschaden könnte immens sein, sodass von vornherein Social Media eher Teufelszeug denn Hilfsmittel ist. Dennoch hört und liest man immer mehr, dass Social Media als Marketing-Instrument nicht mehr wegzudenken sei. Machen sich die Unternehmen die Probleme vielleicht selbst?

Zugegeben, ohne eine passende Strategie und einen (internen) Business Plan ist es nicht so klug, sich in der sozialen Welt der Medien zu präsentieren. Nur wer auf alle Eventualitäten vorbereitet ist, wird später mit kühlem Kopf agieren können, sollte doch ein Problemfall eintreten.

Was schließen wir daraus? Mut zur Lücke! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Einfach mal machen!

0 Comments

  1. Toller Artile. LG

  2. Die Wagemutigen sind es die ihr Leben unnötig verlieren, wo die Klugen und Besonnenen sich zunächst ein Bild der Lage machen.

    Unternehmen die nicht genügend Resourcen für Kommunikation in sozialen Netzen bereitstellen wollen oder können sollten ihnen m.E. fern bleiben. Insbesondere auch, weil die Plattformen selber den Unternehmen keine geeigneten Instrumente oder zumindest Datenschnittstellen zur Verfügung stellen, die es ihnen ermöglichen würden eine sinnvolle 1:1 Kommunikation dort zu führen!

    Shitstorms können somit selbst von der agilsten Organisation so nicht bewältigt werden, egal wieviel Zeit auf Planungen und Pläne ver(sch)wendet wurde (von der realität dahingeraffte Pläne sind ex-post als Verschwendung zu betrachten).

    B2B und gerade der Mittelstand sollten sich m.E. sehr bewusst Kommunikationsformen suchen, die sie lernen können zu beherrschen. Es muss nicht immer facebook sein! Viele Tools und Systeme erlauben heutzutage ganz großartige Möglichkeiten mit Bestandskunden über elektronische Medien zusammen zu arbeiten.

    Selbst Neukundengewinnung, so sie denn über Social Media stattfinden soll, erfordert für KMU keine große facebook-Präsenz. Auch hier kann mit sehr sehr einfachen Mitteln Wirkung erzielt werden, sofern nicht professionelle Umfelder wie LinkedIn u.a. vorgezogen werden, wofür es durchaus Gründe gibt.

    Social Media um jeden Preis und jedes Risiko sollten gerade mittelständische Unternehmen aus meiner Sicht unbedingt vermeiden. Damit machen sich Unternehmen viel mehr Probleme, als sie zusätzlich gebrauchen können, inkl. der zusätzlichen Kosten.

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