Facebook-Marketing-Innovation: die Like-Wall

By Alexander Becker
In August 13, 2012

Dieses Beispiel könnte sehr schnell Schule machen. Focus.de testet zur Zeit eine besondere Abwandlung der Pay-Wall: die Like-Wall. Nutzer, die eine Story lesen wollen, werden nach dem Teaser gefragt, ob sie nicht die Facebook-Seite von Focus.de liken wollen. Das Dialogfenster erinnert stark an die Abfragen, die sich ansonsten auf Nachrichtenseiten finden, um die Kunden zur Kasse zu bitten.

Bildschirmfoto_2012-08-09_um_10.33.56

Allerdings sind bei der Focus-Lösung die Nutzer nicht gezwungen, das Nachrichtenportal zu liken. Die Abfrage lässt nämlich auch die Option zu, dass man kein Facebook-Fan von Focus.de werden will.

Auf Anfrage des Medienportals MEEDIA.de gaben die Münchner allerdings an, dass es sich um einen Test handeln würde, bei dem noch völlig unklar sei, ob und wie er fortgeführt wird.

Bereits nach einer kurzen Testphase, die zur Zeit wieder beendet zu sein scheint, lässt sich festhalten: Die Idee ist großartig und wird bestimmt viele Nachahmer finden. Ob sich der Einsatz allerdings bei Nachrichtenportalen durchsetzen wird, sei einmal dahingestellt. Der Einsatz ist jedoch ideal für den Einsatz auf Unternehmensseiten, Corporate-Blogs oder Info-Seiten.

Einzige Bedingung: Der Content, den die jeweiligen Unternehmen anbieten, muss interessant sein. Denn sobald ein Nutzer tatsächlich Interesse an den Inhalten einer Company hat, ist er auch bereit, ein Like-Wall-Pop-up-Fenster zu akzeptieren.

0 Comments

  1. Oft ist es der Anfang eine Facebook Unternehmensseite erstellen zu lassen

  2. Pingback: Neueste Facebook Marketing Blog Nachrichten - marketing4facebook.de

  3. Pingback: Facebook-Marketing-Innovation: die Like-Wall – Ethority (Blog) | Trafficteam

  4. Menschen die sich für einen Artikel interessieren, müssen noch nicht die Zeitung oder das Unternehmen gut finden, auch dann nicht, wenn der Artikel ihrer Meinung nach gehaltvoll und qualifiziert ist. Fan werden und ggf. das eigene fb-Foto z.B. für Werbezwecke herzuschenken, kann m.E. zunehmend ein Hindernis werden.
    Daher erscheint es mir angeraten das Leistungsversprechen einer noch stärker befüllten Timeline mit einem Mehrwert (wie fakultativer Themenvorauswahl, oder Auswahl des Autors) in der „Like-Wall“ zu verknüpfen.
    Grundsätzlich sehe ich daher vom Prinzip her Google+ konzeptionell im Vorteil, wo ich +1 für konkrete und spezifische Aussagen, einzelne Seiten und vielleicht auch einmal Autoren vergeben kann und die Folgen (Verwendung in öffentlichen Suchergebnissen) transparent sind.

Leave A Comment