Was nützen mir denn Facebook Fans oder: Fans zu Kunden machen

By ethority - social media intelligence team
In Juli 24, 2012

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn Unternehmen mir ihre KPIs nennen, ohne dass die Unternehmen selbst wissen, was die KPIs denn genau bedeuten sollen (KPI: Key Performance Indicator). Pauschale Aussagen wie „Wir möchten in 6 Monaten 15.000 Fans haben, dann haben wir einen großen Schritt getan!“ stelle ich meist mit „Und was haben Sie davon?“ in Gegenfrage. Klar, wenn es „echte“ Fans sind und keine durch Gewinnspiele künstlich nach oben gepushte Zahlen, dann ist diese Reichweite eine gesunde Zahl, um sich die nächsten Schritte zu überlegen. Einen unserer früheren Kunden hatten wir binnen 1,5 Jahren auf über 250.000 Fans gehoben. Und noch heute wird mit dieser enormen Fanzahl nicht weiter gearbeitet – obwohl die Möglichkeiten gegeben wären. Ich rede von

Wie mache ich meine Fans zu Kunden oder besseren Kunden?

Wenn man als Unternehmen Waren oder Dienstleistungen verkauft, dann wäre es doch geradezu fatal wenn nicht darüber nachgedacht wird, wie man

  1. die Fans zu Neukunden macht
  2. die Fans, die bereits Kunden sind, zu Stammkunden oder Superkunden macht
  3. und vielleicht in diesem Schritt auch noch die Stammkäufer auf Facebook identifiziert und sie als Influencer (Meinungsführer) einsetzen kann

Das ist alles eine Mischung aus Marketing und Social Commerce, allerdings ohne Beratungs-Knowhow nur schwer zu stemmen. Ich persönlich finde, dass „Fans zu Kunden“ zu machen eine der Königsdisziplinen in Social Media ist. Einerseits möchte man den Umsatz steigern, andererseits aber auch die Fans nicht vergraulen, indem man ihnen zwanghaft etwas verkaufen möchte.

Wie kann ich also die Fans zum Kauf oder zum Mehrumsatz animieren?

Ich halte nichts von 1:1 Abbildungen von Onlineshops. Vielmehr sollte das gemeinsame Shopping im Vordergrund stehen. Oder Aktionen, die Fans durchführen müssen, um von einem Rabatt zu profitieren etc. Aber auch eine Art Punktesystem kann man nutzen, um Fans auf Facebook, der Unternehmenswebseite oder dem Corporate Blog Dinge tun zu lassen, für die sie Punkte erhalten. Diese können später dann umgetauscht werden und z. B. für Ausflüge auf Reisen genutzt werden.

<Reklame>Ich möchte an dieser Stelle allerdings nicht unserem Workshop „Fans zu Kunden machen“ – in dem wir Best Cases aufzeigen und auf das Unternehmen zugeschnittene erste Ideen mitgeben – vorgreifen :-)</Reklame>

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Es ist wie es ist: Die Anzahl der Fans sollte als KPI nicht unterschätzt werden, allerdings sollte die Social Media Strategie auch einen Punkt haben der vorsieht, mit der gewonnenen Reichweite den nächsten logischen Schritt zu machen.

Finally, it’s all about the numbers!

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