Erfolgsfaktor Social Media im B2B-Bereich

By Alexander Becker
In Juli 22, 2012

Business to Business via Facebook, Twitter & Co.: Wenn wir über die richtige Social Media-Strategie reden und über den passenden Content-Mix und die Chancen und Risiken von aufgeweckten Kunden2.0, haben wir im Grunde immer vom Verhältnis Business to Consumer, also B2C gesprochen.

Dabei bietet der richtige Einsatz von Social Media auch im Business to Business (B2B) fast noch größere Chancen. Die britischen Marketing-Spezialisten von TheDrum haben sich einmal dieses Themas angenommen und acht Gründe zusammengefasst, warum Social Media vor allem auch im B2B-Bereich nicht nur wichtig ist, sondern sogar ein echter Wettbewerbsvorteil bedeuten kann.

Ich will die wichtigsten Gründe kurz noch einmal zusammenfassen und mit eigenen Überlegungen ergänzen.

– Seit jeher gehört der Aufbau eines festen und großen Netzwerkes zu den wichtigsten Aufgaben im B2B-Bereich. Nur wer seine Branche wirklich kennt (auch persönlich), der kann mittelfristig gute Geschäfte machen. Social Media ist die Verlängerung dieser Netzwerke in den virtuellen Raum und heutzutage eigentlich unabdingbar. Zudem beweist der richtige Einsatz, dass Sie die Zeichen der Zeit erkannt haben. Nichts ist schlimmer, als im Wirtschaftsleben den Eindruck zu erwecken, man bliebe hinter den aktuellen Entwicklungen zurück.

– Beweisen Sie Ihre Kompetenz und gewinnen Sie potentielle neue Kunden. Via Google werden – trotz Ihres elitären B2B-Ansatzes – viele Interessierte auf Ihren Angeboten landen, sobald Sie anfangen guten und gehaltvollen Content zu posten. Sie erreichen nach einer Weile eine Menge neuer Nutzer, die sonst nie auf Ihre Seiten gelangt wären. Auch deshalb ist es sinnvoll ein eigenes Firmenblog zu starten. In einem Blog werden die Inhalte gut präsentiert und von Suchmaschinen leicht gefunden und sie gehören Ihnen. Die AGBs von Facebook & Co. erlauben auch das Löschen von fremden Inhalten. Wer weiß, was in der Zukunft ist?

– Wenn Sie sich entscheiden Ihre Social Media-Aktivitäten im B2B auszubauen: gehen Sie es ruhig an. Sie haben es nicht mit emotionalen Spontan-Käufern zu tun, sondern mit rationalen Geschäftspartnern. Diese müssen Sie nicht mit einem schnellen und schrillen Content-Feuerwerk beeindrucken. Diese Leute erwarten Seriosität, Kompetenz und dass Sie den Eindruck vermitteln wirklich mit Spaß bei der Sache zu sein. Im B2B-Bereich bleibt der Content länger frisch – solange er denn das nötige Niveau hat.

– Nach Meinung des Autoren Pete Wook, ist allerdings der größte Vorteil: „The best bit about B2B social media is that very few organisations have cracked how to do it really well yet. Right now, this puts you at a significant competitive advantage. It’s your opportunity to take on the challenge and pioneer.“

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