Foursquare: Der Anfang vom Ende?

By ethority - social media intelligence team
In März 29, 2012

Foursquare hat den Kampf gegen Gowalla gewonnen. Und wenn wir die Presse beobachten möchte man meinen, Foursquare würde sich endlich durchsetzen und mit einem tollen Businessmodell und starken Partnern im Rücken (die Telekom war hier in 2011 noch im Gespräch) endlich Fahrt aufnehmen. Auch mit Meldungen wie zuletzt im Handelsblatt (Fußball entdeckt Web 2.0 als Geschäftsmodell) kann man durchaus zu dem Ergebnis kommen, dass Foursquare seinen Platz gefunden hat.

Aber ist das wirklich so?

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Insgesamt konnten bis Ende 2011 immerhin etwas über 15.000.000 Mitglieder gewonnen werden. Gründer Dennis Crowley kann sich aber bis dato leider nicht auf Hawaii einen Cocktail nach dem anderen genehmigen, sondern muss nach eigener Aussage der Realität ins Auge sehen: Immer weniger Menschen checken selber in Cafés, Kinos, Läden oder Events ein. Der Trend geht eher in die Beobachtung, wer der eigenen Freunde sich gerade wo eingecheckt hat – und selbst das ist mittlerweile rückläufig.

Check-Ins werden zwar zunehmend mit Werbegeschenken honoriert, doch das kümmert die Nutzerschaft erschreckend wenig. Aufgrund der passiven Mitglieder ist es fraglich, ob Foursquare überhaupt ohne massive Hilfe anständig auf die Beine kommt. „Nur zum Spaß“ wird sich ein Dienst wie dieser nicht mehr lange halten können.

4 Comments

  1. Kunden dazu zu bringen, einen Check In zu hinterlassen ist sehr schwierig. Durch die Vielzahl der CheckIn- und Bewertungsmöglichkeiten verliert man den Überblick. http://www.kosmeo-dresden.de

    Auch FS benötigt meiner Meinung nach ein ausbaufähiges Konzept für Lokalisierungen von Freunden, Aktionen und für Unternehmen.

  2. fmvwzfuipsjuz, zwrnqzosrm , [url=http://www.wxlzzywufj.com]zgbqycjiew[/url], http://www.ozcpudjryw.com zwrnqzosrm

  3. Hallo Hannes,

    Interview auf Papier von Dennis Crowley; war zuletzt in der IWB (glaub ich) zu lesen.
    Online hab ichs nicht gefunden.

    Gruß
    Marc

  4. hm.. worauf basiert diese Aussage denn? Quelle?

    „Immer weniger Menschen checken selber in Cafés, Kinos, Läden oder Events ein. Der Trend geht eher in die Beobachtung, wer der eigenen Freunde sich gerade wo eingecheckt hat – und selbst das ist mittlerweile rückläufig.“

    Foursquare positioniert sich in letzter Zeit mehr in Richtung:
    – ich bekomme nützliche Tipps
    – Sehe was meine Freunde machen (Radar)
    also weniger „nur zum Spass“ sondern mehr echter Nutzen

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