5 Schritte für ein erfolgreiches Social Media Monitoring

By ethority - social media intelligence team
In März 6, 2012

Wer als Unternehmer heute noch glaubt, auf Social Media verzichten zu können, hat anscheinend bereits genug Geld verdient oder möchte demnächst sein Unternehmen verkaufen oder aussteigen. Anderenfalls wäre es fatal, auf diesen mächtigen Bereich zu verzichten. Immer mehr verlagert sich beispielsweise der Kundensupport in Social Networks, aber auch die neue Art des Shoppings (Social Shopping, das Shopping-Erlebnis mit seinen Freunden teilen) sorgt für ganz neue Möglichkeiten des Umsatzes. Um dem Herr zu werden ist es unabdingbar, ein gutes Social Media Monitoring zu betreiben, also das Beobachten der eigenen und fremden Channels, der Menschen die als Zielgruppe vielleicht bisher noch nicht erreicht wurden und auch, um Probleme frühzeitig zu erkennen, bevor sie sich zum so genannten „Shitstorm“ hoch bauschen.

Wissen, was man will!

Wer ein Monitoring bucht, nur um „mal zu schauen“ hat den Sinn nicht verstanden und im schlimmsten Fall selber noch gar keinen Plan davon, was man im Social Web und auch mit dem Monitoring selber erreichen möchte. Das Monitoring kann schon zum Start sehr sinnvoll sein, beispielsweise um überhaupt zu erkennen, welche Social Media Channels im ersten Schritt Sinn machen und auch welche vielleicht verzichtet werden kann. Facebook ist meist eh gesetzt, auch Twitter ist oftmals ein wichtiger Kanal. Doch durchs Monitoring ist dann auch zu erkennen, ob vielleicht Pinterest, Soundcloud oder vielleicht Vimeo anstelle von Youtube ergänzend in die Strategie mit aufgenommen werden müssen. Je mehr Channels und Dienste durch das Monitoring als relevant gefunden wurden, umso mehr können diese dann zielführend eingesetzt werden. Direkt zum Start alle Dienste zu benutzen und im schlimmsten Fall reines Cross-Publishing zu betreiben ist ungeeignet.

Gut zuhören, wenig reden!

Das Monitoring sollte ein sehr gutes und umfassendes Setup erfahren, um anhand von Keywords und Phrasen auch wirklich nur gute und relevante Treffer mit möglichst wenig Ausschuss zu erzielen. Ideal natürlich, wenn User bereits den Unternehmensnamen mit nennen oder dann die gerade neu erstellten Channels mit @mentions versehen. Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise Rasenmäher vertreibt, sollten im Setup auch Sachen wie Garten, Rasen, Schnittlänge oder Mäher separat mit aufgenommen werden, um die Reichweite für die Bots zu erhöhen. Wenn bekannt ist, wie auf welchen Kanälen gesprochen wird (Du / Sie, locker oder sachlich, kurz oder lang) ist es an der Zeit, selber mit einzusteigen. Vorher sollte aber erst einige Zeit (3-4 Wochen) zugehört werden.

Meinungsführer / Super-Fans aktivieren!

Wenn genügend Knowhow aufgebaut wurde und die verschiedenen Kanäle zum Leben erwacht sind ist es an der Zeit, sich seine Fans und Follower einmal genauer anzusehen. Die so genannten Opinion Leader (auf Deutsch: Meinungsführer) haben oftmals ein sehr hohes Fachwissen und Spaß daran, anderen innerhalb einer Community zu helfen. Man kann diese Super-Fans dann mit einbinden, um beispielsweise Support-Anfragen auf der Facebook-Pinnwand sehr zeitnah beantworten zu lassen. Oder selber Fragen stellen lassen, auf die andere Fans dann antworten. Stichwort Community-Building. Wenn man diese Super-Fans auch ab und an mit einem Gutschein oder Produkt des Unternehmens belohnt, werden sie der ideale „Brand Evangelist“ – und was besseres kann einem Unternehmen nicht passieren.

Social bedeutet auch Social!

Immer wieder ist zu beobachten, wie teils wirklich namhafte Konzerne die eigentlich quasi von allein gut laufenden Social Networks dazu missbrauche, eine Werbebotschaft nach der anderen raus zu blasen. Aber ist das der Sinn von Social Media? Vielmehr sollte man sein Augenmerk auf das Engagement mit den Fans legen und Community Building betreiben. Und auch hier ist es wieder möglich, aus einem guten Social Media Monitoring Tool Rückschlüsse zu ziehen. Zum Beispiel, wenn URLs in Beiträgen getrackt und dann die Reichweite ermittelt wird – diese Daten können in ein Monitoring-Dashboard einfließen und erhält dann Kennzahlen, welche Beiträge nicht werblicher Natur ankommen und welche eben nicht.

Erfolg kommt nur mit Erfolgsmessung!

Wo wir dann eben beim Thema sind: Social Media Monitoring. Das richtige Dashboard gibt dem Kunden Zahlen und Fakten die benötigt werden, um die Social Media Strategie möglichst ideal auszureizen, den Traffic zu steigern, Meinungsführer zu aktivieren und Leads zu optimieren.

Ich sage immer gern: Finally, it’s all about the numbers!

Und damit dürfte alles gesagt sein.

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