Positiv, neutral, negativ? Über Tonalität im Social Media Monitoring.

By ethority - social media intelligence team
In Oktober 11, 2011

Die größte Herausforderung beim Social Media Monitoring ist die automatische Tonalitätsanalyse der Nutzerbeiträge: spricht man über eine Marke, ein Produkt oder ein Thema überwiegend positiv oder negativ? Dominiert eher Kritik oder Lob unter den Nutzern?

Um diese Fragen beantworten zu können, benötigt es ein System, das zu einer solchen Analyse des Sentiments  – der sich immer weiter verbreitende Anglizismus für Tonalität – im Stande ist. Der gridmaster 2.0 bietet genau das: die technische Grundlage bildet dabei eine von uns erstellte und auf verschiedenen Korpora basierende Tonalitätsdatenbank, die für die Bewertung der nutzergenerierten Inhalte herangezogen wird. In diesen für die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch und Mandarin bestehenden Datenbanken sind typische positive und negative Wörter hinterlegt, die je nach Semantik mit einem Score versehen werden: umso negativer ein Wort, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der komplette Post auch negativ gemeint ist.

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Unabdingbar ist dabei allerdings die manuelle Überprüfung, da jedes noch so ausgereifte System Probleme mit rhetorischen Stilmitteln wie etwa Ironie hat: die in unsere Analysen mit einfließenden Smilies, sofern im Ursprungspost vorkommend, können dafür zwar einen Anhaltspunkt liefern, sind allerdings auch kein hundertprozentiger Garant für eine korrekte Einordnung. Das erfahrene Research-Team sorgt für eine korrekte Einordnung der Daten, so dass in unserem Dashboard sofort ein umfassender Überblick über die Wahrnehmung von beliebigen Marken oder Produkten enthalten ist.

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