Social Media Monitoring: Die Wahl der richtigen Lösung

By ethority - social media intelligence team
In September 5, 2011

Wer hätte das gedacht: Vor einiger Zeit hat man mit der Hauruck-Methode Facebook-Fanseiten an den Start gebracht, Twitter-Accounts eröffnet, ein Corporate-Blog angelegt – alles vieles versucht, um im Social Web mit potentiellen Kunden und Influencern gut Freund zu sein, um selber mehr Umsatz zu generieren oder das Image aufzupolieren. Seit einigen Wochen beobachte ich, dass immer mehr Unternehmen (Mittelständler bis DAX-Konzerne) das Thema Monitoring neu aufgreifen und langsam erkennen, dass es nicht immer der beste Weg ist, an dieser Stelle zu stark zu sparen.

Unternehmen mit Umsätzen in dreistelliger Millionenhöhe sind nicht bereit, für ein professionelles Monitoring eine niedrige, 4-stellige Summe monatlich zu investieren um so festzustellen, was überhaupt gerade mit ihrem Image passiert, wo sie ansetzen müssen, in welchen Kanälen noch viel ungenutztes Potential steckt und wo vielleicht gerade Brandherde entstehen.

Auf akonna.com fand ich heute eine Info nach einer Umfrage, wie das Thema Monitoring in Unternehmen gehandhabt wird (allerdings Fokus auf den US-Markt). Dazu hier diese Outtakes:

  • 95% der Befragten Führungskräfte und Unternehmer sagen, dass ein Monitoring für ihre Produkte oder ihr Images unabdingbar ist
  • 3/4 von ihnen haben bereits nach eigenen Angaben eigenständig versucht, zu monitoren. Sie sind selbst aktiv im Social Web und suchen einen Mix aus kostenlosen und kostenpflichtigen Tools; ohne echte Strategie dahinter
  • Allerdings sind nur 23% der Befragten mit ihrer Lösung zufrieden. Über die Hälfte von ihnen setzt auf Google Alerts und ist damit nicht zufrieden. Hiervor warnen Social Media Experten seit langem.

Sicherlich muss es erst in die Köpfe der Vorstände, Geschäftsführer, Entscheidungsträger rein, aber: Wer zu spät anfängt, seine Social Media Aktivitäten mit den nötigen Tools zu verfolgen, der wird das nachsehen haben. Und manchmal müssen eben erst ein paar Euro rollen, bevor man Insights erhält, wovon jeder Hootsuite- oder Google Alert Nutzer nur träumen kann.

2 Comments

  1. Anna-Lena Radünz von „Social Passion“ in Siegburg befasst sich intensiv mit dem Thema Social Media- Monitoring und berät auch hierzu. Es ist natürlich richtig, das ein blindwütiges Streuen von Social Media-Aktivitäten zu (fast) nichts führt. 🙂

  2. Hallo,

    schöner Beitrag! Mich würde interessieren, ob und welche konkreten Erfolgsnachweise es von deutschen Unternehmen gibt, die tatsächlich mehr Umsatz generiert und ihr Image aufpoliert haben.

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