ERGO verschenkt Werbe-Effekt

By Alexander Becker
In Mai 22, 2011

Seit Mitte vergangener Woche ruiniert der sogenannte “Sexskandal” das über Jahre mühsam aufgebaute Spiesser-Image („Hallo Herr Kaiser“) der Hamburg Mannheimer Versicherung. Spätestens seit den unzähligen Berichten über die Sex-Sause in der Budapester Gellert-Therme, weiss jeder, dass die Hamburg Mannheimer zur ERGO-Gruppe gehört.

Neben dem Handelsblatt, dass die Story ausgrub und dem Spiegel berichtete auch die Bild auch mit der ihr oftmals eigenen Begeisterung über den “Sexskandal”. So auch am gestrigen Sonntag. Über der Story (“Wollten sich Ex-Mitarbeiter rächen”) schaltete wer einen großen Banner? Richtig, ERGO direkt.
Ergodirekt

Gerade über der Negativ-Geschichte noch mit einem großen Banner zu werben, ist herausgeworfenes Geld. Mit einwenig mehr Recherche, Web- und Social Media-Intelligence, hätte man die Werbung erst einmal stoppen sollen. Spätestens, wenn in einer Woche der aktuelle Spiegel (“Sex und Macht”) aus den Regalen verschwindet, redet keiner mehr über den “Sexskandal”, dann lohnt es sich wieder zu werben. Auch um den Image-Schaden wieder zu beheben.

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