Untersuchung: Ein tugendhafter Lebenswandel schützt vor Social Media

By Alexander Becker
In März 14, 2011

Es klingt banal, wird aber zum ersten Mal so richtig wissenschaftlich untersucht: Eine US-Studie hat herausgefunden, dass Frauen, die viele Fotos von sich selbst bei Facebook hochladen, das Social Network zur Selbstbestätigung brauche. Sie haben ein geringeres Selbstvertrauen und sind empfänglich für Marktforschung. Das berichtet die Los Angeles Times.

Die Macher erklären Ihre Studie via YouTube

Die Studie der University of Buffalo untersuchte das Social Network-Verhalten von 311 Männer und Frauen im Alter von 23 Jahren. Die Wissenschaftler sahen sich an, wie die Testpersonen ihre Nutzer-Profile pflegen, welche und wie viele Fotos sie teilen, und wie sie mit vermeintlichen und echten Facebook-Freunden umgehen.

“The results suggest persistent differences in the behavior of men and women that result from a cultural focus on female image and appearance,” sagt Assistenz-Professor Michael A. Stefanone. “It is disappointing to me that in the year 2011 so many young women continue to assert their self worth via their physical appearance — in this case, by posting photos of themselves on Facebook as a form of advertisement. Perhaps this reflects the distorted value pegged to women’s looks throughout the popular culture and in reality programming from ‘The Bachelor’ to ‘Keeping Up with the Kardashians.’”

Besonders Erstaunlich: Menschen, deren Selbstvertrauen auf Werten wie akademische Titel, Familiensinn (“family love and support”) oder einen tugendhaften und moralischen Lebenswandel beruhen, interessieren sich weniger für Social Networks und Social Media.

Die Studie wurde in der vergangenen Woche im Journal Cyberpsychology, Behavior and Social Networking veröffentlicht

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