Mir san Twitterer: Microblogging im bayrischen Landtag

By ethority - social media intelligence team
In Juli 8, 2010

Die Politiker und das Medium Twitter. Die einen sehen es gelassen, die anderen eher kritischund denken dabei an verfrühte Botschaften aus den Wahlkabinen. Benedikt Köhler verfolgt in dieser Hinsicht einen anderen Denkansatz:

„Politiker werden wie Wissenschaftler oder öffentlich-rechtliche Moderatoren von uns, den Steuerzahlern bezahlt, die im Gegenzug dafür das Recht haben, zu erfahren, was ihre Mandatsträger für ihr Wohl leisten. Man könnte es auch so formulieren: “No taxation without microblogging.”

Im bayrischen Landtag twittern 22 von 187 Abgeordneten und auch hier sind es nicht die Volksparteien (CSU), sondern die kleinen, allen voran die FDP:

Landtag_Bayern_Twitter

Ein mäßiges Ergebnis, wenn man das hohe Potenzial betrachtet, was eigentlich dahinter steht:

„Politiker müssen sich von Zeit zu Zeit ihrer eigenen Karriereplanung widmen. Social Media,
zu denen auch Twitter gehört, sind ein hervorragend geeignetes Instrument, um Spuren zu
hinterlassen, die auch dann noch sichtbar sind, wenn die Mandate ausgelaufen sind“

Wer sie sind und wer ihnen folgen möchte, kann sie auf dieser Liste finden.

Die ausführliche Meinung zur bayrischen Landtagspolitik und Twitter findet man auf viralmythen.de

1 Comments

  1. Pingback: Twitter un die Bayern,Posterous und Paul – Weekender KW 27 - ethority weblog

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