Nur 26 Prozent aller Austro-Journalisten beobachten Blogs

By Alexander Becker
In März 14, 2010

Sie könnten jetzt einwenden: Es ist nur Österreich! Aber die Unterschiede sind nicht sonderlich groß. Deshalb an dieser Stelle der Hinweis auf eine höchst interessante Studie der Kommunikationsagentur ikp und des Fachmagazins „Der Österreichische Journalist“ (DÖJ). Untersucht wurden die „Anwendung sowie Nutzungszusammenhänge von Social-Media-Plattformen und Blogs unter Österreichs JournalistInnen und Kommunikations-fachleuten“.

Folge Fragen sollen unter anderem Beantwortet werden:
– Werden Social Media-Plattformen von JournalistInnen und KommunikationsexpertInnen
überhaupt genutzt?

-Auf welchen Social Media-Plattformen sind Österreichs JournalistInnen und
Kommunikationsprofis registriert?

– Welche beruflichen Vorteile sieht man durch Web 2.0-Applikationen?

– Welche Vorteile/Chancen bzw. Nachteile/Risken allgemein sehen JournalistInnen und
KommunikationsexpertInnen in Social Media?

– Welche (beruflichen) Veränderungen hat man bislang wahrgenommen?

Studie2

Die wichtigsten Ergebnisse:
– 8 von 10 Befragten sind bei zumindest einem Social Network (Facebook, Xing, Twitter, „oder YouTube) vertreten.

– „Facebook ist jenes Social Network wo die meisten JournalistInnen und Fachleute für Kommunikation ein Profil angelegt haben (79%), heißt es in der Studie. „Dicht gefolgt von der businessorientierten Plattform „Xing“ (69%).“ Auf den Plätzen folgen Twitter (30%), Mein VZ/StudiVZ“ (17%), und MySpace (13%).

– „Die interpersonelle Kommunikation mit FreundInnen oder Bekannten lieferte in den meisten Fällen den ersten Input über Social Media (74%). Danach folgt mit etlichem Abstand der Informationstransfer via BerufskollegInnen (39%). So gesehen ist der Austausch mit dem außerfamiliären sozialen Umfeld auch ausschlaggebend für das web basierte Networking.“

Ein besonders interessantes Reslutat ist, dass nur 26 Prozent der Befragen Blogs beochbachten. Allerdings betreiben 16% betreiben sogar selbst einen Blog. „Rund zwei Drittel der Survey-TeilnehmerInnen interessieren sich allerdings überhaupt nicht für die Inhalte der Blogosphäre.“

Insgesamt wurden die Angaben von über 500 Teilnehmern ausgewertet.

Der Link zur Studie

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