Deshalb folgt man Ihrem Unternehmen bei Twitter

By Alexander Becker
In Februar 1, 2010

Wenn Sie wollen, dass Ihrer Company bei Twitter möglichst viele Menschen folgen, dann bieten und tweeten Sie Sonderangebote. Dies ist das Ergebnis eine US-Untersuchung von Marketingsherpa.com. Die Marktforscher haben analysiert, weshalb Nutzern Unternehmen bei Twitter folgen. Das Ergebnis:

emarketer

– 43 Prozent wollen exklusive Deals oder Sonderangebote
– 23,5 Prozent sagten, dass sie aktuell Kunden des zwitscherden Unternehmens sind.
– 22,7 Prozent gaben an, dass sie Neugierig auf interessanten oder unterhaltenden Content sind.
– 6,3 Prozent, folgen einfach anderen Nutzern, die bereits die entsprechenden Marken followen.
– Nur 3,5 Prozent gaben an, ein Interesse an Service oder Produkt-News zu haben.

Emarketer.com analysiert die Ergebnisse: „Marketing-Manager erhoffen sich von den Nutzern, die ihren Marken folgen vor allem Buzz und eine rege Beteiligung.“ Tatsächlich haben die meisten Social Media-Nutzer den Wunsch „etwas von der Marke zurück zu bekommen“. Beispielsweise Entertainment oder exklusive Schnäppchen.

PR-Experte Thilo Bonow glaubt zudem: „Ich denke die Ergebnisse lassen sich in ähnlicher Weise auch auf Facebook Seiten von Unternehmen übertragen.“

2 Comments

  1. Hallo,

    ich denke, die Studie hakt [sic!] an einem Punkt:
    Durch eine suggestive Fragestellung ist ein Teil des Ergebnisses vorgezeichnet. Das bedeutet, dass man gerne “exclusive deals” ankreuzt, das aber nicht von vorne herein als relevant ansieht. Aber es ist ja “nice to have” und also klickt man diese Antwortmöglichkeit mit an.
    Das führt zu einer Verschiebung des Ergebnisses. Es wäre spannend, herauszufinden, in welcher Größenordnung.

    Schöne Grüße
    Thomas

  2. Sorry, die Studie ist völliger Käse. Oder genauer: Die Interpretation. Sach ich mal so. Und vor allem die Headline “Deshalb folgt man *Ihrem* Unternehmen bei Twitter”. Die Studie sagt aus, warum US-Nutzer Brands (!!) folgen. Also potenziell Apple, Boss, Nike und was weiß ich. Da wollen sie “Schnäppchen”. Aber bei den ca. 85.365 Millionenen anderen Unternehmen scheren sich die User einen Sch… Dreck um Sonderangebote.

    Und wenn ein “Brand” den einzigen Nutzen in Twitter sieht, dass es Auslaufprodukte billig verkloppen kann – na dann gute Nacht mit der Kreativität. Dafür gibt es auch “Rudis Resterampe”. Das ist einfacher.

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