Corporate Social Media: Marketing, Vertrieb, Business Development

By ethority - social media intelligence team
In Januar 14, 2010

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Die Voraussetzungen für ein Social Media Engagement wurden bereits am Mittwoch besprochen. Nun folgt der erste Teil der externen Aktivitäten in Social Media mit den Bereichen Marketing, Vertrieb und Business Development. Zugegebenermaßen sehr  reduziert, muten die Ausführungen etwas formelartig an, sind aber zur Diskussion und Ergänzungen in den Kommentaren frei gegeben.

Marketing: Seine Marke und sein Produkt im Web 2.0 (wirkungsvoll) zu platzieren und den Usern näher zu bringen, ist ein sinnvoller Schritt in Richtung

Kundendialog = Kundenzufriedenheit = Abverkauf.

Der Paradigmenwechsel in der Gesellschaft räumt Social Media einen gewichtigen Platz im Marketing ein:

1.) Die Akzeptanz von Social Media steigt – auf Seiten der Entscheider im Unternehmen.

2.) Die Partizipation steigt – auf Seiten der User.

Social-Media-Plattformen verzeichnen ständigen Zuwachs, die  Facebook-Mitglieder-Zahl ist vor kurzem auf 350 Millionen angestiegen. Und dieser Zustand ist dauerhaft:

1) das Social Web stieg im letzten Jahr nicht wie ein „Phoenix aus der Asche“, sondern wächst seit vielen Jahren aus einer Entwicklung heraus und erreichte 2009 nur seinen vorläufigen Höhepunkt.

2) die Generation der Digital Natives ist damit aufgewachsen und hat keine „Berührungsängste“ wie vielleicht die Generationen zuvor. Es gehört für sie einfach dazu!

Vertrieb: Einige beeindruckende Beispiele haben gezeigt, dass Social Media auch für den Vertrieb eine Rolle spielt. Das bekannteste Beispiel ist wohl DELL, denen es bis jetzt gelungenen ist, 3.000.000 US $ über den Vertriebsweg Twitter zu erwirtschaften. DELL folgt dabei einem einfachen Prinzip, dessen Strategie im Nachhinein nur eine logische Konsequenz aus dem Social Media Engagement ist:

Höre dem Kunden immer zu = Dialog auf Augenhöhe = biete ihm Angebote und Aktionen= Höre dem Kunden immer zu

Auch bei einem nationalen Beispiel zeigt sich Twitter als lukrative Vertriebsform: Dirk Würtz, auch bekannt als Winzer-Blogger , nutzt den Mircobloggingkanal  als ergänzenden Verkaufskanal. Twitter ist hierbei natürlich nicht die einzige Alternative.

Allgemein gesprochen ist es für den Vertrieb eines Unternehmens ratsam, sich dort zu bewegen, wo der Kunde ist. Das bedeutet mittlerweile immer mehr, im Netz zu sein.

Business Development: Business Development im Allgemeinen kann von vorne herein nicht als Standardverfahren betrachtet werden, sondern erfordert eine hohes Maß an Kreativität und Fingerspitzengefühl. Doch die Möglichkeiten, die Social Media zu bieten haben, erleichtern den Business-Development-Prozess. Zum einen gibt es diverse Business-Plattformen (in Deutschland ist XING führend, Paradebeispiel aus den USA ist Linked In sowie Viadeo aus Frankreich), die speziell für (das Generieren von)Geschäftskontakte(n) zur Verfügung stehen und das Kontaktieren einfach machen. Das gilt genauso für weitere Social-Media-Netzwerke, die eine Plattform für Kontaktaufnahme, -Pflege und –Vertiefung bilden.

Zum anderen hilft die Social-Media-Präsenz eines Unternehmens, um Kontakte zu knüpfen, genauso wie die Präsenz einzelner Mitarbeiter, die dadurch dem Unternehmen ein Gesicht geben. Wie der Name schon sagt:

Social ist Sozial und Sozial ist Gespräch – auch mit geschäftlichen Kontakten.


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