Social Community statt Tampon-Werbung

By Alexander Becker
In September 29, 2009

Es braucht viel Mut, wenn eine Marke beschließt sich auf Social Media-Aktiviäten einzulassen. Noch mehr Courage wird verlangt, wenn ein Unternehmen die Kontrolle einer Kampagne den Nutzern überlässt und selbst in den Hintergrund tritt. Genau zu diesem Vorgehen hat sich Procter & Gamble entschlossen, um seine Tampon-Serie Tampax bei Teenies zu bewerben.

Die Zielgruppe pubertierender Mädchen ist für eine konservative Marke wie Procter & Gamble sowieso schon schwer zu erreichen. Will das Unternehmen allerdings ein Produkt promoten, über das heranwachsende nicht sprechen wollen und das ihnen peinlich ist, wird es fast unmöglich mit klassischer Werbung auf den althergebrachten Kanälen erfolgreich zu werben.

Beeingirl

Also entschloss sich Procter & Gamble zu einem ungewöhnlich mutigen Schritt. Die Company nahm sich komplett zurück und startet die Community Beinggirl.com. Auf der Plattform können sich heranwachsende Girls vernetzen unterhalten und nebenbei informieren. Alles dezent, alles spielerisch und die P&C-Labels wie Alldays oder Always sind zwar immer präsent, aber stets dezent.

Zumindest in den USA scheint das Portal ein großer Erfolg zu sein. Zahlen sind allerdings nicht bekannt.

Via Bigtrends.de

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