Social Media rettet Leben – Erdnussbutter, Salmonellen und Twitter

By ethority - social media intelligence team
In Februar 17, 2009

Okay, Social Media im Einsatz für Marketing und PR ist nichts Neues. Auch für den Bereich des Customer Relation Managements und für den Wahlkampf scheint Social Media ein sehr effizientes Medium zu sein. Nun schützt Social Media sogar auch gegen Salmonellen. Die US. Food and Drug Aministration (kurz FDA) versucht ganz aktuell via Twitter, Youtube, MySpace und Blogs potentiell kontaminierte Lebensmittel zurückzurufen. Im Mittelpunkt dieser Rückrufaktion steht eine der zentralen Säulen der US–amerikanischen Esskultur: die Erdnussbutter. Das Ausmaß dieser Rückrufaktion der kontaminierten Lebensmittel ist immens. Bis heute wurden mehr als 2.100 Produkte vom Markt genommen. Richard Stapelton, der Verantwortliche der US Bundesbehörde Health and Human Services Department, begründet die Nutzung on Social Media in diesem Fall wie folgt:

When the [peanut product] recall issue broke, it immediately occurred to us to spread the message through social media, which we feel is a much better way than using traditional media…

Die US Behörde geht damit sicherlich den richtigen Schritt. Social Media hat mittlerweile die Reichweite und die Geschwindigkeit, um auch solche Themen schnell und effizient an die jeweilige Zielgruppe heranzuführen. Wie schnell sich Informationen in Social Media verbreiten können, zeigte sich in letzer Zeit schon des Öfteren, sei es nun bei der Notwasserung einer US Airways Maschine oder beim Brand des CCTV Hochhaus in Bejing. Social Media Kanäle, wie Twitter, sind meistens schneller als die klassischen Medienkanäle und eignen sich ganz hervorragend um Information schnell und breit zu streuen. Dieses bedeutet aber nicht, dass in Fällen wie bei dieser Rückrufaktion die klassischen Medien außen vor gelassen werden sollten. Wichtig ist nur, dass möglichst alle verfügbaren und reichweitenstarken Medien genutzt werden sollten. Mittlerweile gehören dazu in jedem Fall auch die Plattformen der nutzergenerierten Medien. Aus diesem Grund macht der Einsatz von Social Media zur Eindämmung von Epidemien sicherlich Sinn. Auch Rick Turoczy steht dem Einsatz von Social Media Tools in diesem Bereich sehr positiv gegenüber:

Hopefully, this is just the first step – rapidly disseminating information – of many for incorporating Web 2.0 technologies into these agencies. With continued adoption, one can easily imagine the possible advances in protecting the populous from disease before it happens – like employing technology similar to Google’s flu trends combined with social graph information. And that’s only one example.

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