Streitkultur 2.0 – Sidetaker.com

By ethority - social media intelligence team
In September 7, 2008

Die online marketing düsseldorf wirft ihren Schatten Voraus, und besonders viel von diesem Schatten hat in letzter Zeit das ethority Weblog abbekommen. Es wird also Zeit ein paar interessante Dinge niederzuschreiben.
Gestern las ich einen Beitrag von Jason Kincaid. Kincaid stellte auf Techcrunch eine neue Plattform vor, die es streitenden Freunden, Familienmitgliedern oder Ehepaaren ermöglicht, ihren Streit in aller Netzöffentlichkeit von der Usergemeinde beurteilen zu lassen. Nachdem die beiden Streithähne ihre Position auf der Web-Plattform dargelegt haben, kann der interessierte User Position für die eine oder andere Partei einnehmen. Man kann dieses neue Webangebot, nett gesprochen, als Mediation 2.0 bezeichnen. So ist hier der User der Mediator, der zwischen den beiden Medianten als neutraler Außenstehender vermittelt. Böse gesprochen könnte dieser Service aber auch als Britt 2.0 bezeichnet werden In solchen Talk Shows werden ja schließlich auch Gemütszustände aus Paar- und Familienproblematiken zielgruppengerecht und auf Krawall gebürstet diskutiert. Egal wie man diese nutzergenerierte Streiterei auf Sidetaker.com nun finden mag, in den USA wird dieses Angebot sicherlich einen Markt finden:
A part of me can’t believe that it’s real – how many couples would actually turn to the web to resolve a private matter? But shows like Jerry Springer and Judge Judy have thrived on this sort of thing for years, so there’s definitely a large audience. And while it may sound ridiculous, there may be a significant demand for text-based dispute resolution.
Für Deutschland würde ich auch eine positive Nachfrage prognostizieren. Die Britts und Kallwass dieser Nation haben schließlich auch ihren Markt. Also, wieso sollte das nicht auch auf textbasierte Ebene im deutschsprachigen Internet funktionieren. Schließlich diskutieren Millionen Menschen über Automarken oder Unterhaltungselektronik auf Textbasis im Internet. Welcher Grund sollte dagegen sprechen, dass persönliche Probleme nicht auch im Netz ausschweifend diskutiert werden könnten. Frei nach dem Motto: des einen Freud ist des anderen Leid.

1 Comments

  1. oder man nennt Mediation 2.0, Kallwas 2.0

    CU soon

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