Eilmeldung: Xing muss sich auf Wettbewerb einstellen

By ethority - social media intelligence team
In August 20, 2008

Die ruhigen Zeiten ohne Wettbewerb scheinen für unsere Nachbarn von Xing spätestens 2008 vorbei zu sein. Laut Turi wird diese Neuigkeit in der morgen erscheinenden Ausgabe der Tomorrow zu lesen sein. Reid Hoffman, der CEO von LinkedIn, kündigt dort in einem Interview den Deutschland-Start seines Businessportals an. Der Grund wieso LinkedIn für die deutschen User attraktiver sein wird, skizziert der Chef des amerikanischen Netzwerks wie folgt:

„Wir bieten mehr Features als Xing – die meisten sogar kostenlos.”

Mit LinkedIn versucht nun nach Facebook das zweite US-Netzwerk sich aud dem deutschen Markt zu etablieren und ansässigen Netzwerken das Wasser im Heimathafen abzugraben. Ob diese Strategie für LinkedIn aufgehen wird bleibt abzuwarten. Facebook hatte sich schließlich seine eigene Performance auf dem deutschen Markt sicherlich auch anders vorgestellt.

Kleiner Tip an Hoffman: einfach xing aufkaufen, das würde den Markteintritt in Deutschland sicherlich erleichtern 😉

4 Comments

  1. Pingback: LinkedIn mit Deutschlandplänen | TechBanger.de

  2. Wann Linkedin den Schritt nach Deutschland macht bleibt tatsächlich abzuwarten.

    Doch grundsätzlich muß man feststellen, das Konkurrenz den Markt belebt. Ich persönlich finde Linkedin bei weitem nicht so bedienerfreundlich wie xing. Das Plus an mehr Features bei Linkedin bringt in diesem Fall ein klares Minus in der usability.

  3. Hallo Burkhard,

    da kann ich Dir nur zustimmen. Seit mehr als einem Jahr immer wieder Ankündigungen und große Meldungen über den zu erwartenden Markteintritt von LinkedIn.

    Und mehr Features? Die haben sich dann bei LinkedIn gut versteckt, ich habe nicht mal die grundlegenden und wichtigen Funtkionen in den verwinkelten Weiten des LinkedIn gefunden… :-/

    Und bisher habe ich es auch nicht geschafft mein Profil wieder zu löschen… 🙁

  4. Bis jetzt glänzte LinkedIn in Deutschland nur als Ankündigungsweltmeister. Ansonsten ist nix passiert. Die Premiummitgliedschaften sind zudem viel teurer als bei XING. Und durch das Closed-Network-Prinzip kann schnell “Arterienverkalkung” entstehen.

    Ich will jetzt erst mal sehen, was Linked In wirklich zu bieten hat, bevor ich diesen Namen in meinen Blog jemals noch mal erwähnen sollte 🙂

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