Ein guter Corporate Blog- der Selbsttest

By ethority - social media intelligence team
In August 13, 2008

Olaf Kolbrück beschreibt die 12 wichtigsten Regeln für Corporate Blogger. Wir machen mal den Test für den ethority weblog:

1. Sag, wer Du bist und was Du willst. Verstecke die Marke nicht hinter einem bunten Auftritt.

Trifft zu.

2. Ein Corporate Blog ist keine digitale Pressemappe. Dafür kannst Du ots nutzen. Biete relevante Informationen, die nicht aus PR-Satzbausteinen bestehen. Spar Dir alle Adjektive, die zeigen wie toll das Unternehmen ist.

Ich denk schon.

3. Schreib wie Du sprichst. Versuche nicht zu klingen wie ein Elder Statesman sondern wie ein Mensch.

Alexander und ich versuchen unser Bestes.

4. Sag, wer da schreibt und was er tut. Ein Foto wäre auch schön. Wenn der Leser weiß, wie Du aussiehst, vertraut er Dir vielleicht eher.

Abgehakt.

5. Wähle Schwerpunkte und schreib regelmäßig etwas neues ins Corporate Blog. Du bist nicht an Quartals-Analysten-Konferenzen gebunden. So viel Geduld hat auch der Leser nicht.

Auch hier ein Häckchen dran.

6. Zeig dem Leser, dass Du auch an seiner Meinung interessiert bist. Stell Fragen, starte Diskussionen. Vergiss aber nicht, dann auch zu antworten.

Wir versuchen es. Ist aber oft gar nicht so einfach.

7. Biete dem Leser doch auch mal Futter aus anderen Quellen. Verlinke auf andere interessante Beiträge zu den Themen des Blogs. Keine Angst, wenn er den Blog mag, dann kommt er schon wieder. Andernfalls ist er so oder so weg.

Oft und gerne.

8. Antworte auf Kommentare zeitnah. Die lange Leitung kennt er aus der Serviceabteilung. Er ist nicht im Blog gelandet, um hier die gleichen Erfahrungen zu machen.

Auch hier versuchen wir unser Bestes.

9. Reagiere auf Kritik nicht sauertöpfisch. Kritik beweist Interesse an der Marke und das Zutrauen, dass das Unternehmen noch in der Lage ist, etwas zu ändern. Betrachte Kritik also als Chance zum Dialog. Besser das Unternehmen diskutiert mit dem Kritiker hier im Blog, als das er andernorts um die digitalen Häuser zieht.

Das ist wohl Ehrensache.

10. Nutze den Dialog, um weitere Gespräche anzustoßen. Lese im Zweifel noch mal deine alten Unterlagen aus dem Studium zum Thema Empfehlungsmarketing nach.
Unsere Kernkompetenz.

11. Denk dran: Es lesen auch Dritte mit, die Du nicht sieht. Andere Kunden, Kooperationspartner. Auch ihnen gegenüber macht die Gesprächsbereitschaft im Blog die Kundenorientierung sichtbar.

Erledigt.

12. Wenn Du auf Dinge nicht antworten kannst oder willst (Betriebsgeheimnisse), bemühe Dich um eine Erklärung. Steck den Kopf nicht einfach in den Sand – denn bei dieser Übung schaut immer noch ein Körperteil heraus, dem man einen Tritt verpassen kann.

Kam noch nicht vor.

Hmm, das kleine Einmaleins von off the record scheinen wir ja zu beherzigen. Da müssen wir uns ja wirklich mal auf die Schulter klopfen 😉

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