Wie Social Media den Ruf schädigen kann

By ethority - social media intelligence team
In August 12, 2008

Was alles passieren kann, wenn man sich mit einer Person anlegt, die in den Social Media sehr gut vernetzt ist, bekam der Direktor des Metropolitan Museum of Modern Art in San Francisco jüngst zu spüren. Anscheinend hat Simon Blint, der Direktor des Museums, den Fotografen Thomas Hawk aus irgendeinem Grund des Museums verwiesen.
Hawk zögerte nicht lange und ließ seinen Ummut über das Verhalten des Direktor des SF MOMA in seinem Blog fließen:

Simon Blint, Director of Visitor Relations at the SF MOMA, Yeah You Jerk, Photography is Not a Crime

Herr Blint war sich im Vorfeld wahrscheinlich nicht darüber bewusst, wie negativ sich ein Blog-Posting auf seine Online Reputation und seinen Personal Online Brand auswirkt. Anscheinend hat er diese Reaktionskette völlig unterschätzt. Jeremiah Owyang fasst kurz zusammen, wie stark der Fotograf in den Social Media vertreten ist:

Thomas’s blog is well read, his social media prowess strong among his community and in true social media fashion, it spread to Flickr, Zoomr (where Thomas is the CEO), Friendfeed, Twitter and perhaps the biggest driver –it was seen by millions on Digg (including a portrait of Simon).

Dementsprechend sieht dann auch das Ergebnis der Google Suche aus. Die ersten drei Seiten der Google Suche sind bei der Eingabe entsprechender Suchbegriffe ausschließlich mit diesem Thema besetzt und Blint kommt dabei gar nicht gut weg. Es ist durchaus logisch, dass Simon Blint damit nicht zufrieden sein kann, denn der Fall zeigt wie schnell sich eine negative Äußerung von einem gut vernetzten User zu größeren Online- Reputationsschäden führen kann. Ein solcher Event kann den persönlichen Online Brand über Jahre hinweg ruinieren. Doch welche Schlüsse kann man daraus ziehen? Jeremiah sieht es wie folgt:


For those that don’t already participate online, and have a small digital footprint, they don’t have a strong platform to stand from.
• Anyone is susceptible to brand damage, even if you’re not in this space (Simon is not in a web professional)
• Bloggers with large social media platforms are incredibly powerful, and must recognize the long term impacts of their actions.
• Businesses should assume every customer (and employee) is capable of impacting an individual or company’s online reputation
• Companies should already have a crises plan ready to deal with online criticisms, read this article from CBS on outsourcing brand damage experts
• Customers and Corporations should first consider the Company Customer Pact

Dieser Fall zeigt deutlich, dass man in den Social Media selbst gar nicht aktiv teilnehmen braucht, um innerhalb diesem Mediums statt zu finden. Daher sollte man die nutzergenerierten Kanäle auch aus dem Gesichtspunkt des Reputation Management nicht unterschätzen. Dieses gilt aber sicher nicht nur für Museumsdirektoren, sondern auch im besonderen Maße für Unternehmen sowie für ihre Produkte oder Dienstleistungen.

Der beste Weg um solchen Krisen präventiv zu begegnen, ist es aktiv an den Gesprächen in den nutzergenerierten Medien teilzunehmen, denn nur wer in diesem Umfeld teilnimmt, kann seinen persönlichen Online Brand nachhaltig vor Schäden schützen. Erst dann zu handeln, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist, scheint keine adäquate Strategie zu sein. Um für Schadensbegrenzung zu sorgen, schlägt Jeremiah dem Museumsdirektor folgende Strategie vor:

Simon B may have to buy search ads to get his printed resume or story correctly positioned

4 Comments

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  3. Vielen Dank für deinen Kommentar, du hast vollkommen recht das es sich bei Simon Blint nicht um den Direktor, sondern den Head of Visitor Services handelt.

    Den genauen Grund des Verweises aus dem Museum, fand ich in dem Zusammenhang eher Zweitrangig. Vielmehr ging es darum, zu zeigen wie schnell sich Meinungen oder Bewertungen von gut vernetzten Social Media Usern als Online Reputation manifstieren. Ich fand es daher nicht wichtig zu erwähnen, das Herr Hawk bezichtigt wurde in/unter die Bluse einer Mitarbeiterin fotografiert zu haben.

    Ob die ganze Aktion gegen Blint gerechtfertigt ist, läßt sich aus meiner Sicht nicht sagen. Schließlich kenne ich nur die Äußerungen eines Protagonisten. Es wäre noch viel schlechter recherchiert, würde ich mich aus meiner Position heraus auf Herr Hawks Seiten schlagen. Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.

  4. Dieses Blog-Posting ist schlecht/recherchiert übersetzt.

    Simon Blint ist ist nicht irgend ein Museums-Direktor, sondern “Head of Visitor Services”

    http://www.flickr.com/photos/23162340@N02/2693727716/

    Und er hat Hawk nicht “aus irgendeinem Grund des Museums verwiesen”, sondern durch die Museumshalle angeschrieen und bezichtigt ein Perversling zu sein, bevor er ihn von Security-Leuten hat abführen lassen. Und hat dabei Hawk keine Möglichkeit gegeben sich zu rechtfertigen oder die gemachten Fotos herzuzeigen.

    Wenn man aus der Story eine Schlußfolgerung ziehen kann, dann wohl diese: Auch wenn man in einer Machtposition ist, man soll sich nicht täuschen. Es *kann* passieren, daß man an den falschen gerät, wenn man sich wie ein Arsc^HIdiot verhält, und in Zeiten der Blogs muß man damit rechnen, daß jeder eine Medienmacht hat wie früher nur Journalisten. Einen Journalisten der New York Times hätte Blint ja wohl auch nicht vor Publikum quer durch die Halle angeschrieen und abführen lassen.

    Und ich finde das eigentlich eine sehr gute Sache.

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