Fem.com, Glam: Frauen mögen ihre Portale nicht

By Alexander Becker
In Juli 26, 2008

Bei den Frauen-Angeboten beherrschen zwei große Trends die Medienlandschaft: Zum einen brechen die Print-Verkäufe und Auflagen der klassischen Frauen-Titel ein und zum anderen suchen die große Verlage ihr Heil im Web. Jedes Medienhaus versucht sich gerade zu positionieren. Springer kaufte AuFeminin.com, Gruner und Jahr setzt auf seinen Klassiker Brigitte.de und die Jugendvariante bym-wg.de, Burda startete letzte Woche eine deutsche Glam, RTL investierte in Frauenzimmer.de und ProSiebenSat1 in Fem.com. Nun berichtet Kress „P7S1-Onlinevermarkter SevenOne Interactive wirft die Vermarktungsmaschine für das kürzliche erstandene, konzerneigene Frauenportal Fem.com an“. Bis zum Ende des Jahres soll Fem AGOF-Mitglied sein und rund eine Millionen Besucher pro Monat begrüßen.

Die Besucher-Million wird das Netzwerk wohl knacken. Ansonsten könnten sich vielen Verlage schon einmal auf ein paar Abschreibungen gefasst machen. Bislang ist es so, dass Frauen das Web lieb und sogar aktivere Surfer als die Männer sind. Nur den speziell für sie konzipierten Angebote zeigen sie mehrheitlich die kalte Schulter wie Stefan Winterbauer herausfand.

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