Karriereknick durch Social Media

By ethority - social media intelligence team
In Mai 26, 2008

Nein, dieses Posting ist kein weiteres  StudiVZ – Bashing. Vielmehr zeigt das folgende Beispiel, wie wichtig es ist, den folgenden Leitsatz für  den Bereich Social Media zu beherzigen:

Es gibt keine Privatsphäre im Web 2.0.

Thomas Müller, der stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Union, wurde zum Opfer der eigenen Online-Aktivitäten. Sein privates Vergnügen auf StudiVZ wurde dem Nachwuchspolitiker zum Verhängnis. In diesem Fall waren es seine Gruppenmitgliedschaft zu   „Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten“ sowie „Krieg ist scheiße, aber der Sound ist geil“. Dieses war, nach Informationen der Frankenberger Zeitung,  Grund genug für die Landesgruppe Hessen den Politiker seiner Ämter zu entbinden. Dieser Fall zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, sehr behutsam und bedacht sich in den nutzergenerierten Medien zu bewegen. Die klassische Kommunikationsstruktur verändert sich in einem rasanten Tempo. Es ist mittlerweile völlig normal geworden persönliche Informationen über  Social Networks und Twitter auszutauschen. Ist der Rezipientenkreis im Offline Bereich noch überschaubar gewesen, so ist der Lauf von Informationen im Online Bereich kaum zu kontrollieren. Die User müssen schließlich selbst wissen, was sie online stellen, um nicht selbst in die Online-Reputationsfalle zu treten.

0 Comments

  1. Pingback: Wie StudiVZ der Jungen Union zum Verhängnis wurde « Das Zahni Weblog

  2. @ Jena er

    Danke für Deinen Beitrag. Ich denke aber nicht, daß in diesem Fall StudiVZ irgendeine Schuld an dem PR-Desaster von Herrn Müller trägt. Aus dieser Geschichte sollte man jetzt bloß nicht den Schluß ziehen, sich nur noch anonym in den nutzergenerierten Medien zu bewegen. Es geht viel mehr darum Eigenverantwortung in Sachen Datenschutz zu entwickeln. So zeigt dieser Fall, daß man sich in Foren und Weblogs nur so äußern sollte, wie man sich in der Offlinewelt auch erklärem würde. Würdest Du dich etwa mit einem T-Shirt: “Nach Frankreich fahr ich nur auf Ketten.” in der Öffentlichkeit aufhalten?

    Mit den besten Grüssen aus HH

  3. Nunja, ich weiß schon, weshalb ich bei StudiVZ im grunde nur Sinnlosangaben gemacht habe. Spätestens seit dem datenschutz-Desaster in deren AGB sollte man sehr vorsichtig sein.

    Früher war ich immer der Meinung, wer etwas zu sagen hat (besonders politisch), sollte das unter Klarnamen tun. Mittlerweile bin ich mir dessen nicht mehr ganz sicher.

  4. Des wegen gibts ja jetzt so Geschichten wie myonid oder 123people.com. Er lernts halt nie der Thomas.

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