Online Marketing – Social Networks werden zum wichtigsten Kanal

By ethority - social media intelligence team
In Mai 22, 2008
Die positive Tendenz zum Online Marketing wurde bereits von diversen Studien in der jüngeren Vergangenheit belegt. Die neueste Studie der Unternehmensberatung Booz & Company untermauert erneut die Tendenz zur Werbung in Onlinemedien.
90 % der durch Booz & Company befragten 250 Marketingverantwortlichen planen die Ausgaben für den Bereich Online Marketing zu erhöhen. So weit so gut, doch gaben 60 % der Befragten auch an, dass sie ihr Unternehmen für ein Marketing in den Online Kommunikationskanälen für nicht ausreichend vorbereitet halten. Zudem haben 60 % der Marketer Zweifel daran, ob man den  Erfolg der eigenen Online Marketing  Anstrengungen tatsächlich messen kann. Nach den Aussagen der  Studienautoren ist es für die Werbetreibenden immer wichtiger in Erfahrung zu bringen welche Online- Medien ihre Zielgruppen nutzen. Die Online-Communities liegen, nach der Aussage der Unternehmensberater hierbei im Zentrum des Interesses.
Die Möglichkeiten seine Zielgruppen in den großen Online-Communities zu finden bzw. sie anzusprechen war einer der zentralen Untersuchungsgegenstände der aktuellen Studie von ethority.  Die internationalen Online-Communities, wie Myspace, Facebook oder auch Xing bieten den Marketern schon heute eine ganze Reihe von Möglichkeiten an, um mit den jeweiligen Targetgroups in Kontakt zu treten. Wie die ethority Analyse zeigen konnte bieten 2/3 der untersuchten Netzwerke ihren vermarktungswilligen Kunden Banner und Textads an. Damit ist die  Bannerwerbung weltweit die weit verbreiteste Form des Online-Markting innerhalb den großen Social Networks. So einfach, simpel und günstig diese Werbeform auch ist, so wenig wirksam ist sie auch durch ihre hohen Streuverluste.Grundsätzlich haben die Tools der Netzwerkvermarkter von z.B. Facebook ein großes Potential für eine erfolgreiche Vermarktung, ob es nun Widgets, Banner, Gruppen oder Verkaufskanäle sind. Doch um Streuverluste zu minimieren und den Erfolg von Kampagnen nachvollziehen zu können, müssen zwei grundlegende Dinge bedacht werden. Zum einem wird eine hoch effiziente Form des Targetings umgesetzt werden müssen. Auch wenn dieser Begriff allein schon viele User beunruhigt, die Netzwerkbetreiber werden nicht umher kommen diese Technologien im verstärkten Maße einzusetzen. Daher sollten die großen Networks alle Kommunikationshebel in Bewegung setzen, um den User von dem positiven Nutzen dieser Vorgehensweise zu überzeugen. Zum anderen wird ein ausgereiftes Social Media Monitoring für die Netzwerke bzw. für deren Vermarkter essentiell sein, um den Erfolg der Kampagnen messen zu können. Durch ein Social Media Monitoring versetzt sich der Vermarkter in die Lage seinen Kunden zu zeigen wo, wer und wie oft sein Produkt bzw. seine  Kampagnen  in den Netzwerken erwähnt werden. Vielleicht schaffen es diese beiden Herangehensweisen die zweifelnden Marketer vom Social Media Marketing zu überzeugen, ansonsten werden die zweifelnden Marketindepartments in schon sehr naher Zukunft ihre Zielgruppen nicht mehr finden und erst recht nicht mit ihnen in Dialog treten können.

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