Internationale Social-Network-Studie- den Widgets gehört die Zukunft

By ethority - social media intelligence team
In Mai 19, 2008

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft warnt für das Jahr 2008 vor einer Umsatz-Delle innerhalb seines Wirkungsfelds. Mitverantwortlich für diese Entwicklung ist, nach Angaben des Verbandes, auch der immer stärker werdende Trend zu den  Tools des Online Marketings. Diese Art der Werbung ist um einiges preiswerter für die Werbekunden, ganz im Gegensatz zu den aufwendig produzierten, kostspieligen TV- und Printkampagnen.

Besonders interessant für Werber im Internet sind die Social Networks. Google und Microsoft haben hierfür schon tief in die Tasche gegriffen. So haben beide Unternehmen insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar in die Vermarktungsrechte der beiden Netzwerke facebook und myspace investiert. Das Potential für eine äußerst lukrative Vermarktung der Netzwerke scheint daher offensichtlich zu sein. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bei der Vermarktung, kristallisierten sich aber in der neueren Vergangenheit innovativere Möglichkeiten bzw. Herangehensweisen für die Vermarktung der Social Networks heraus. Eines der neuen Zauberwörter für die Vermarktung der Networks könnte Widgets heißen. Die Netzwerkbetreiber scheinen dieses bereits erkannt zu haben. Den Ergebnissen der internationalen Social-Network-Studie von ethority zufolge, bieten auf der einen Seite immer noch dreiviertel der großen internationalen Netzwerke klassische Banner und Textads an. Auf der anderen Seite können die User aber mittlerweile bei 47 % der Top 25 Social Networks im internationalen Buzz-Ranking diese kleinen Webapplikationen nutzen.

Welches Potential die Widgets haben, konnte die comscore Studie beeindruckend unter Beweis stellen. Um diese Applikationen für die Werber interessanter zu machen, sollten die Netzwerkvermarkter sich aber unbedingt auf einen festen Standard einigen, um Synergie- Effekte für die Werber zu erhöhen. Diese Voraussetzung haben die Netzwerkvermarkter verstanden. So wurde unter der Schirmherrschaft von Google die Initiative Open Social ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel dieser Initiative ist es, einen gemeinsamen Standard zu gewährleisten, der eine plattformübergreifende Verwendung der kleinen Webapplikationen erlaubt.

Von den internationalen Buzz Top 25  Networks sind bislang 40 %, d. h. 10 Netzwerke an der Entwicklung von Open Social beteiligt. Die Liste umfasst u. a. MySpace, Orkut, Bebo, mixi und Hi5. Die beiden deutschen Partner sind das Business-Netzwerk Xing und neuerdings auch StudiVZ.

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